Endlich konfirmiert!

Zwei Wochen nach dem Vorstellungsgottesdienst am 19. Mai ist es soweit. Pfarrerin Marisa Mann, die zu Konfirmierenden und die Kirchenvorstände von Garbenteich und Hausen ziehen feierlich unter Orgelmusik in die Hausener Kirche ein.

Nicht zuletzt Dank der Begleitung des Kinder- und Jugendchors unter der Leitung von Frau Dr. Korf und Frau Steiß wird es bei aller Feierlichkeit auch ein sehr fröhlicher Gottesdienst, von dem eine Facebook-Besucherin anlässlich der Bilder meint „so wären viele auch gerne konfirmiert worden… so locker und mit Spaß“.

Ein „versehentlich mitgenommener“ Schlüssel zum Tagungsraum der Jugendherberge sorgt in der Dialogpredigt für den Übergang zur Geschichte von Petrus und dem Schlüssel zum Himmelreich.

Nach der Segnung mit vielen auch weniger oft gehörten Mutworten und der Ansprache des Kirchenvorstands wird das Abendmahl gefeiert. Statt sich wie sonst zum Abschluss die Hände zu reichen, legen sich die Konfirmierten gegenseitig die Hände auf die Schulter. Ein starkes Bild, was vielleicht auch Ausdruck des intensiven gemeinsamen Jahres ist, von dem manche nun auch ein bisschen mit Wehmut Abschied nehmen.

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2019 mit Pfarrerin Marisa Mann

Wer mehr Bilder sehen möchte, die wie alle von Matthias Hartmann bereitgestellt wurden, kann sich folgendes Youtube-Video ansehen.

Ich, mein Smartphone und Gott! Das, woran mein Herz hängt!

Eines der aufregendsten Ereignisse in der Konfirmandenzeit ist sicher der Vorstellungsgottesdienst. Das öffentliche Sprechen liegt oder liegt noch nicht jedem, und dann noch auch noch vor der Gemeinde! Zeigen, dass man gereift ist und gelernt hat, selbständig Lebens- und  Glaubensthemen aufzubereiten und damit einen Gottesdienst von Begrüßung bis Segen eigenständig zu gestalten ist schon eine tolle Leistung und ich denke, auch die Gemeinde ist jedes Mal gespannt.

Dieses Jahr bildete den Auftakt ein Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller aus dem 19. Jahrhundert, auf der eine junge Frau mit Smartphone zu sehen ist.

Die Konfirmanden 2019 gestalten den Vorstellungsgottesdienst

Nun, die Auflösung dieses Rätsels wurde schnell gegeben – beileibe keine Science Fiction aus dem Jahr 1860. Aber das Thema war gesetzt und die Brücke schnell zu dem geschlagen, woran das Herz hängt: Was ist mir wichtig? Was ist gut an meinem Smartphone, was schlecht? Wie sehe und kommuniziere ich mit Gott? Das Smartphone spielt eine enorme und vielfach positive Rolle in der Kommunikation, aber während die positiven Nachrichten auch mal von Angesicht zu Angesicht kommuniziert werden, werden schlechte bis hin zu Hassäußerungen elektronisch verpackt. Und was ist mit der Verantwortung für die vielfach menschenrechtsverletzenden Arbeitsbedingungen, unter denen die Rohstoffe für die Produktion gewonnen und auch die Smartphones produziert werden? Warum muss ich regelmäßig ein neues Gerät kaufen, weil die Apps nicht mehr laufen? Was passiert mit dem ganzen Schrott?

Bild aus dem Vorstellungsgottesdienst 2019

Mit der Frage, ob das Smartphone nicht das goldene Kalb der heutigen Zeit ist, wurde die Brücke zum Lesungstext geschlagen. Moses als der, der für sein Volk mit Gott redet – den direkten Draht gab es nicht? Jedenfalls wird das Volk Israel während der 40 Tage der Abwesenheit von Moses auf dem Berg Horeb komplett orientierungslos, vergisst seinen Gott und nur mit Überredungskunst kann Moses Gott davon abhalten, sein Volk zu vernichten. Da darf doch wohl die Frage erlaubt sein, wie es gewesen wäre, wenn Moses damals ein Smartphone gehabt hätte? Hey, ich rede gerade mit big G!

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – ein Basteltipp

Natürlich steht zur Konfirmation der Zuspruch von Gottes Segen im Mittelpunkt. Wenn wir jemanden zur Konfirmation beglückwünschen, sprechen auch wir der Konfirmandin bzw. dem Konfirmanden einen Segen zu. Und manche möchten den Wunsch mit einem Geschenk unterstreichen.

Wenn das nicht zu groß ist, passt es vielleicht in Hildegards Schächtele. Christine Specht hat diesen kreativen Basteltipp mit der Anleitung von
Carmen Sprung im Internet
ausgekramt.

Der Konfiunterricht hat begonnen

Am 16. August haben sich die neuen Konfis zum ersten Mal zum Konfiunterricht getroffen. Die 10 Jugendlichen wurden von den Pfarrerinnen Marisa Mann und Christine Specht und den Konfiteamern begrüßt. Zum Auftakt beschäftigten sie sich mit dem Thema Gottesdienst. In der Hausener Kirche ging es los. Am Lückebach entlang spazierten alle dann nach Garbenteich. In der angenehm kühlen Kirche beschäftigten sich die Konfis weiter mit dem Thema Gottesdienst. Zum Abschluss gab es für alle Pizza im Gemeindehaus. Am nächsten Donnerstag geht es dann mit der Fahrt zum Konficamp weiter. Von Donnerstag bis Sonntag sind die Konfis auf dem Flensunger Hof und erleben mit vielen anderen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Teamern und Pfarrerinnen und Pfarrern spannende Tage.

Vorstellungsgottesdienste am 29. April 2018

Kurz bevor der Regen kam, haben wir am Sonntag in Lauterbach noch ein gemeinsames Gruppenfoto der Hausener und Garbenteicher Konfirmandinnen und Konfirmanden gemacht.

Die Jugendlichen stellen sich am 29. April vor und feiern mit der Gemeinde den Vorstellungsgottesdienst. Den Gottesdienst zum Thema der neuen Impulspost der EKHN „Mut und Angst“ haben die Konfis vom 13.-15. April in der Jugendherberge in Lauterbach erarbeitet.

Gruppenfoto Konfis 2018


Der Gottesdienst in Hausen beginnt um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr findet der Gottesdienst in Garbenteich statt. In Hausen werden die Konfirmanden von den Konfihelfern Clara Briegel, Jan Schulz-Nigmann und Jonas Ohnmacht unterstützt. In Garbenteich teilen sich 18 Konfirmandinnen und Konfirmanden die Aufgaben im Gottesdienst während in Hausen dafür nur 8 Jugendliche zur Verfügung stehen. Die Konfihelfer gleichen dieses Ungleichgewicht etwas aus.

Schöpfung bewahren – Baumschnittaktion mit Konfis

Die Kirchengemeinde Hausen besitzt in der Nähe des Feuchtbiotops ein Baumstück. Die Apfelbäume, die dort stehen brauchen immer wieder Pflege.
Ob das wohl etwas wäre, was auch den Konfirmanden Spaß machen würde?2 Konfirmanden hatten Lust etwas darüber zu erfahren, wie man Bäume schneidet, worauf man achten muss. Zusammen mit Helmut Johanns, Stefan Brenne und Christine Specht trafen sich Philip und Jonas am 24. Februar in Hausen auf dem Baumstück. Am Samstag war es sehr kalt, aber beim Arbeiten wird man schnell warm und die Sonne und ein Feuer wärmten auch.

Welche Äste müssen weg? Gemeinsam wurden die Bäume in Augenschein genommen. Dann hieß es „Ran an die Sägen“ und ganz schnell wurde es den Jungs warm. Die Sägerei ist ziemlich anstrengend, aber es ist auch beeindruckend zu sehen, wie die Bäume sich durch den Schnitt verändern.

Im Pfarrgarten zeigte Helmut Johanns den Jungs dann noch an einem etwas kleinerem Apfelbaum, worauf man beim Schnitt achten muss.

Mit dem Pflanzen eines Baumes allein ist es nicht getan. Es gibt immer wieder etwas zu tun, wenn man einen Baum erhalten will. Die Mühe lohnt sich, wenn man dann im Herbst leckere Äpfel ernten kann.
Wir haben vereinbart, dass wir im Herbst gemeinsam die Äpfel testen, die an den Bäumen wachsen, die wir am Samstag beschnitten haben.


Ich fand es war eine gelungene Aktion, die Spaß gemacht hat. Vielleicht finden sich im nächsten Jahr auch wieder Jugendliche, die Lust dazu haben.

Christine Specht