Schön war es, das Dorffest

Vor der Kirche und auf dem neuen Platz saßen gut gelaunte Menschen in der Sonne und im Schatten. Hinter der Kirche spielten die Kinder und nutzten die Angebote von Birthe Steiß, Beate Korf und ihrem Team. Hier war auch der Stand des Kindergartens aufgebaut und die Kinder standen Schlange, um Seife zu kneten. Mit Begeisterung waren sie bei der Sache und dass die Hände dabei bunt wurden, war besonders schön. Auch die Schaumkusswurfmaschine, die von Karl Otto Schlag betreut wurde, hatte im Schatten der Kirche ihren Platz gefunden.

Mit einem Gottesdienst zum Thema „Neue Wege“ wurde das Fest eröffnet. Unter erschwerten Bedingungen – der Wind spielte mit den Noten – spielte Jürgen Schöffmann am E-Piano und dirigierte den Kirchenchor und den gemischten Chor des Gesangvereins Eintracht Hausen. Nach dem Gottesdienst sang dann der Schulchor und wurde beim letzten Lied „Singing all together“ vom Kirchenchor unterstützt.

Im Hof vor der Kirche, da wo sonst immer die Autos parken, waren Pavillons aufgebaut und es gab so viel zu essen, dass man gar nicht alles ausprobieren konnte: Kaffee und Kuchen vom Kirchenchor, Syrische Spezialitäten von den Frauen der Mor Had Bschabo Gemeinde, Würstchen von der Heimatvereinigung, Handkäse und Apfelwein vom Obst- und Gartenbauverein, Rauchis (Steaks im Rauch gegart) von Herrn Reitz, eine vegetarische Kartoffelpfanne auf dem Feuer zubereitet von der Vogelschutzgruppe und Stockbrot (das vor allem die Kinder über dem Feuer buken). Der Sportverein sorgte mit dem Spülmobil dafür, dass immer genügend saubere Teller, Besteck und Gläser vorhanden waren und den Strom und das Wasser, das dazu nötig war, lieferte die benachbarte Feuerwehr.

Der neue Platz hinter der Kirche, direkt am neuen Weg, lud zum Verweilen ein und gefiel allen sehr gut.

Schön war es, das Dorffest! Schön war es, dass so viele mitgemacht, mitgedacht und mitangepackt haben. Schön war es auch, dass so viele Gäste gekommen sind und sich sichtlich wohlgefühlt haben. Vielen Dank an alle, die dieses Fest zu einem schönen Fest gemacht haben.

Auf den Spuren Elisabeths – Pilgertour am 16.Mai 2015

Man konnte den Weg gar nicht verfehlen. Immer wieder führten uns diese Symbole in die richtige Richtung. Von Kirchhain, über Amöneburg, zum Elisabethbrunnen bei Schröck und von dort nach Marburg führte uns am Samstag unser Weg. 15 Pilgerinnen und Pilger starteten gutgelaunt am Bahnhof Garbenteich mit dem Zug nach Gießen und dann weiter nach Kirchhain. Vor der Kirche in Kirchhain versammelten wir uns bei blauem Himmel und Sonnenschein zum Pilgergebet. In Kirchhain zog sich die Gruppe etwas auseinander, weil es so viele Fotomotive gab, die man doch gerne festhalten wollte. Auf dem Weg nach Amöneburg machten wir bei einer Kapelle Halt und lernten ein Lied kennen, dass uns durch den Tag begleiten sollte.

Auf einem schmalen Pfad mit tollem Weitblick erreichten wir Amöneburg. Hier machten wir Rast und schauten uns die Kirche an. Hier erzählte Andreas Specht das Wichtigste aus dem Leben der Hlg. Elisabeth.
Mittlerweile hatte sich der Himmel verdunkelt und es regnete einige Tropfen. Gute Pilger sind auf so etwas vorbereitet und geschützt mit Schirm oder Regenjacke ging es weiter. Singen, schweigen, miteinander sprechen, so brachten wir den Weg gut hinter uns. am Elisabethbrunnen machten wir noch einmal Rast und dann ging es über den Berg nach Marburg. Für einen kurzen Besuch in der Elisabethkirche war noch Zeit bevor wir zum Bahnhof mussten. Der Zug brachte uns dann wieder nach Gießen und nach Garbenteich zurück.
Es war wieder ein entspannender und anregender Pilgersamstag.

Pflanzentauschmarkt am 9. Mai 2015

„Neue Wege zur Kirche“ unter diesem Motto steht die Spendenaktion, die zur Finanzierung des barrierefreien Zugangs zur Kirche und des Treffpunkts (gepflasterter Platz an der Kirche) beitragen soll. Neue Wege wurden gestern auch in Hausen beim ersten Pflanzentauschmarkt beschritten. Hobbygärtner boten ihre überzähligen Ableger, Pflanzen, Wurzeln und Knollen an und gaben sie gegen eine Spende an Interessenten ab. In der Kirche gab es Kaffee und Kuchen, die dann vor der Kirche im Sonnenschein genossen werden konnten. Alle Beteiligten hatten ihren Spaß und genossen die entspannte Atmosphäre und den Austausch mit anderen. „Das machen wir im nächsten Jahr wieder“ beschlossen die Anbieter und überlegten auch gleich, was man wohl sinnvoller Weise heranziehen könnte, um den Pflanzentauschmarkt interessant zu machen. Der Name „Pflanzentauschmarkt“ sorgte allerdings bei einigen Besuchern für Irritationen:“Können wir auch einfach mal so schauen, wir haben nichts zum Tauschen?“ so wird immer wieder gefragt. Natürlich konnte man auch ohne Pflanzen kommen und gegen eine Spende mitnehmen, was einem gefiel. Wir suchen also noch nach einem anderen Namen für dieses Projekt. Vielleicht haben Sie ja eine Idee. 360 Euro wurden gestern Abend als Erlös der Aktion auf das Spendenkonto überwiesen. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Familiengottesdienst am Palmsonntag

Vor dem Gottesdienst hörte man vor der Kirche trampelnde Füße, Gekicher und Getuschel. Die Kinderchorkinder kamen, gewandet, mit Kirschlorbeerzweigen ausgerüstet in die Kirche. Sie suchten sich einen Platz und von da an waren sie ganz leise und sehr konzentriert.

Pfarrer Andreas Specht begrüßte die Gemeinde und dann hatten schon die Kinder das Wort und sangen „Eingeladen zum Fest des Glaubens.“

Statt der Palmwedel, von denen in der Bibel beim Einzug in Jerusalem berichtet wird, gab es in Hausen die oberhessische Variante:Kirschlorbeerzweige aus dem Garten der Familie Korf und Bambusruten importiert aus dem Garten von Familie Specht in Garbenteich

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Die Kinder sangen und spielten „Hosianna“ , ein Lied, das von Jesu Einzug in Jerusalem erzählt. In der Predigt ging es dann um die Fragen: Was bedeuteten die Palmwedel? Wie wollen wir Jesus empfangen? Wie möchte Jesus empfangen werden?

Nach dem Segenslied verließ dann die Gemeinde gemeinsam die Kirche. Zum Glück störte sich niemand daran, dass es leicht nieselte. Alle stellten sich nebeneinander auf die Wiese und markierten den zukünftigen barrierefreien Zugang zur Kirche.

Der Weg ist natürlich noch länger, aber mehr passte leider nicht aufs Foto.
„Das ist eine gute Idee, dass unsere Kirche einen barrierefreien Zugang erhalten soll!“, hörte ich an diesem Tag von mehreren Gemeindegliedern.
„Neue Wege zur Kirche“, der Familiengottesdienst war ein guter Auftakt zu unserer Aktion und ich freue mich schon auf die anderen Veranstaltungen.

Familiengottesdienst zum Abschluss des Schöpfungsprojektes

Nanu, was liegt denn da auf der Kirchenbank? Eine Blumenvase, ein Kuscheltier, eine Taschenlampe, eine Flasche Sprudel, eine Hundebürste, ein Glas Marmelade und noch vieles mehr. Alles Gegenstände die etwas mit Licht, Wasser, Pflanzen und Tieren zu tun hatten. Sie wurden Teil der Predigt in der die Raupe Ursula, der Birthe Steiß ihre Stimme lieh, mit den Kindern über die Besonderheiten in Gottes Schöpfung sprach. Gemeinsam mit Pfarrerin Specht dankte die Gemeinde Gott für seine gute Schöpfung.
Die Kinder sangen dazu passend die Lieder, die sie mit Beate Korf im Rahmen des Schöpfungsprojektes eingeübt hatten.
Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und unterhielten sich auch ohne Scheu mit Ursula, der gestreiften Raupe.

Nach dem Gottesdienst genossen alle Gottes gute Schöpfung, saßen im Sonnenschein, aßen Muffins und Gebäck, tranken Kaffee, Wasser oder Saft und unterhielten sich. Die Kinder spielten auf der Wiese und hatten ihren Spaß. Die Wiese hinter der Kirche kam richtig gut zur Geltung und auch die frischrenovierten Bänke, rot und orange gestrichen von den Mitgliedern der Seniorenwerkstatt, fanden viel Anerkennung.

Es war ein schöner Ausklang für ein gelungenes Projekt.


Unterwegs bei Sonnenschein und Regen – Pilgersamstag August 2014

Regen am Freitag und alle, die am Samstag pilgern wollten, schauten sich gespannt den Wetterbericht an. Am Samstagmorgen sah es gut aus und die Pilger trafen sich gutgelaunt am Bahnhof Garbenteich. Mit dem Zug fuhren wir nach Glauburg/Stockheim und machten uns von dort auf den Weg Richtung Keltenmuseum. Auf einer Wiese, unter blauem Himmel mit ein paar Wölkchen, eröffneten wir den Pilgerweg mit einem Pilgersegen. Unser Weg führte uns dann am Keltenmuseum vorbei, durch Wiesen und Hügel Richtung Düdelsheim. Am Wegrand wuchsen leckere Brombeeren und Zwetschgen, die natürlich auch gekostet wurden. An großen Steinen im Wald machten wir eine Frühstückspause. „Lobe den Herrn meine Seele“, dieses Lied von M. Kissel begleitete uns durch den Tag. Es gab vieles zu sehen, wofür wir Gott loben konnten. Auf einer Anhöhe erwischte uns dann ein kräftiger Regenschauer, aber die vielen schönen Blumen am Feldrand sorgten dafür, dass trotz des Regens keine schlechte Stimmung aufkam. Bald konnten wir die Schirme auch wieder wegpacken und Sonne und Wind ließen die nassen Hosenbeine schnell trocknen. Über Himbach führte uns der Weg nach Altenstadt, wo wir wieder in den Zug stiegen. In Stockheim nutzten wir die Wartezeit auf den Anschlusszug um im Bahnhofsbistro Kaffee, Schokolade oder Tee zu trinken. Als müde Pilger genossen wir dann das entspannte Sitzen im Zug. In Garbenteich verabschiedeten wir uns mit einem fröhlichen „bis zum nächsten Mal“ voneinander. Die nächste Pilgertour wird 2015 stattfinden

Gottesdienst zum Mitgehen – Erinnerungen 2014

Am Sonntag, 27. Juli, trafen wir uns zum Gottesdienst zum Mitgehen.Im Grüninger Weg ging es los, immer auf der Höhe entlang mit Blick auf Grüningen, den Schiffenberg und in die Ferne. Unser Thema war „Erinnerungen“. Wir entdeckten einen Gedenkstein, ein Herz im Baum, und anderes, was zum Nachdenken anregt. „Wir haben Gottes Spuren festgestellt“, das haben wir nicht nur gesungen, sondern auch miterlebt.
Singen, beten, auf einen Bibeltext oder einen Gedanken hören, mit den anderen Gottesdienstmitgehern reden, sich mit einem Schluck Wasser erfrischen, das alles machte unseren Gottesdienst zu einem guten Erlebnis.
Nach dem Segen und einer Trinkpause machte sich dann jeder wieder auf den Heimweg nach Petersweiher, Hausen oder Garbenteich.

Die Frauenhilfe Garbenteich feiert 80. Geburtstag

Am Samstag, 30. April feierte die Frauenhilfe Garbenteich ihren 80. Geburtstag. Als Gäste waren der Frauenkreis und die Pfarrer, die die Frauenhilfe auf ihrem Weg begleitet haben und noch begleiten dabei. Außerdem waren Frau Monika Franke (KV Mitglied und aktiv beim Seniorenfrühstück) und Gemeindepädagoge Edgar Viertel_Harbich (an diesem Tag für die Liedbegleitung zuständig) eingeladen.
Nach der Andacht stärkten sich die Frauen und ihre Gäste beim Mittagessen.

Pfr. Heinrich Meissner erinnerte an die aktive Zeit der Frauenhilfe, die in seine Dienstjahre fiel und lud die Frauen zur Bundesgartenschau ein.
Pfr. Wilhelm Adler las aus der Chronik Passagen zur Entstehungsgeschichte der Garbenteicher Frauenhilfe vor.
Pfr. Frank Eckhardt erinnerte an das 70. Jubiläum und schenkte der Frauenhilfe die Gestaltung eines Frauenhilfsnachmittags. Diesem Geschenk schloss Pfr. Heinrich Preiß sich spontan an. Die Frauen freuen sich jetzt auf 2 schöne Nachmittage mit ihren ehemaligen Pfarrern.
Monika Franke hatte Fotos zusammengestellt, die die Frauenhilfe auf verschiedenen Ausflügen zeigte.
Nach dem Ausflug in die Vergangenheit führten Ursula-Inge Schmeel und Frieda Weigel einen Sketch auf, den alle mit viel Lachen und Beifall bedachten

Sketch
Die Jubilarinnen und „ihre“ Pfarrer/in

Der schöne Tag endete nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken mit der Bitte um Gottes Segen.

1. Advent in der frischrenovierten Kirche Hausen

„Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde,…“ so sangen Gemeinde und Jugendchor gemeinsam im Kanon, angeleitet von Johanna Korf.

Die gute Zeit, die in diesem Lied angekündigt wird, war an diesem Morgen ganz nah. Ja, für mich war sie spürbar. Die Kirche strahlte eine behagliche Atmosphäre aus, es roch noch ganz neu, ein neuer Chor war zu hören, eine Konfirmandin hielt die Schriftlesung, es waren viele Menschen unserer Einladung gefolgt, nach dem Gottesdienst war Gelegenheit mit anderen zu reden, auf die erfolgreiche Renovierung an zu stoßen.

Im Namen der Kirchengemeinde bedankte sich die Kirchenvorstands-vorsitzende Karin Schoner bei allen, die mit ihren Spenden und ihrem tatkräftigen Einsatz beim Dorffest und anderen Gelegenheiten die Kirchengemeinde unterstützt haben. Die Spendenaktion für die Innenrenovierung erbrachte 21.000 Euro und das ist, wie eine Gottesdienstbesucherin richtig bemerkte, eine ganze Menge für ein kleines Dorf. Das gemeinsame Ziel, die Kirche wieder auf Vordermann zu bringen, brachte auch die Petersweiher und Hausener Gemeindeglieder einander näher. Miteinander unterwegs sein, gemeinsame Ziele verfolgen, das wird hoffentlich auch in Zukunft ohne weitere Baumaßnahmen möglich sein.