Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geiste

Einmal im Jahren treffen sich die Kirchenvorstehende aus Garbenteich und Hausen-Petersweiher zu einer gemeinsamen Sitzung und KV Seminar. Hier sind dann oftmals natürlich übergreifende Themen relevant (sei es nun Haushalt oder auch die gemeinsame Zusammenarbeit) aber hin und wieder widmen wir uns innerhalb eines Tages auch einen Thema in Form eines Seminares.

Taufschale und Fotos sowie Gedanken zur Taufe
Thema Taufe im Rahmen eines KV Tag

Begleitet durch Pfarrerin Christine Specht, Pfarrerin Marissa Mann und Pfarrer Frank Paulmann widmeten wir uns verschiedene Fragen rund um das Thema Taufe. Dabei stand sowohl die historisch/theologische Entwicklung von der Bedeutung des fliessenden Wasser, Luther und Calvin im Mittelpunkt aber auch oftmals die sehr persönliche Bedeutung die Taufe, Patenamt oder Symbole im Rahmen der Taufe für uns haben.

Vieles davon war uns auch überraschend wie die Herkunft des Taufkleides und die damit verknüpfte Bedeutung, Zeitpunkt der Taufe eines Adeligen oder aber auch die Unterschiede und Veränderungen die auch am Sakrament der Taufe selbst in jüngster Zeit zu sehen sind.

Das mit der Taufe auch die Gemeinde als Pate zur Aufnahme eines neuen Mitgliedes in der Gemeinde steht kann auch übergreifend dafür gedeutet werden, dass es im Laufe der Zeit auch immer mehr gelungen ist uns gemeinsam in einer Gemeinde zu finden und über die Ortsgrenzen hinweg in unserer Kirchengemeinde ein Teil von Kirche miteinander erfahren und erleben zu können.

So wechselhaft und unterschiedlich die Menschen in der Gemeinde auch sind so sehr sich das Bild von Kirche auch wandelt besteht doch weiterhin immer die Gemeinschaft im Glauben und es ist schön, dass wir solche Gelegenheiten nutzen können uns auch einmal ausserhalb der Verwaltung zusammen zu setzen und neben der geistigen Nahrung auch das leibliche Wohl, sei es beim Pizza und Pasta oder auch bei selbstgebackenen Kuchen, erfahren zu können.

Als Mitglieder der Kirchenvorstehende können wir hier nur Danke für die Einladung sagen und uns über die gute Vorbereitung aber auch lebendige, lehrreiche und unterhaltsame Umsetzung am Samstag freuen.

Zur Vorbereitung des KV Wochenende wurden wir gebeten unseren eigenen Taufspruch mitzubringen (was einigen auch gelang) und vielleicht möchten ja auch Sie dieses zum Anlass nehmen sich erneut an ihre Taufe oder erlebte Taufen zu erinnern.

Das Dekanat per Rad zu Gast in Garbenteich

Seit nun sieben Jahren bietet das evangelische Dekanat Gießen eine Orgelradtour zu kleinen Orgelkonzerten in einzelne Kirchengemeinden unseres Dekanat an. Dieses Jahr waren einige Fahrräder im Hof unserer KIrche zu finden, da die erste Station der Orgelradtour 2018 unsere Garbenteicher Kirche war.

Nachdem alle Radelnde mit erfrischenden Getränken versorgt waren informierte unsere Kirchenvorstehende über die Geschichte der evangelischen Kirche und gab danach das Wort weiter zwecks fachkundiger Ausführungen zu unserer Orgel. Danach spielte Kantor Christoph Koerber zuerst ein kleines Stück von J.S. Bach auf unserer Orgel und danach weitere Stücke unter anderen von W.A. Mozart auf einer mitgebrachten Kisten- oder Truhenorgel.

Nachdem die Kirche und der Klang ausreichend genossen worden war machte sich die Gemeinde der Radfahrenden auf den Weg zur evangelischen Kirchengemeinde Kleinlinden wo Yoerang Kim-Bachmann Musik u.a. von J.S. Bach und Arvo Pärt für Orgel und Blockflöte (Steffen Steinmetz-Bonzelius) spielte und das Abschlusskonzert wurde in der katholischen Kirche St. Martin in Watzenborn durch Propsteikantorin Marina Sagorski gegeben. Als letztes Lied erklang am Abend der Tanz der Rohrflöten aus Tschaikowski „Der Nussknacker“ und die Fahrräder rollten in alle Himmelsrichtungen wieder auseinander.

© Dekanat Gießen (mhart)

Gerade die Kombination aus Erkunden der Gemeinden, Musik der Orgeln und auch das besondere Erlebnis teilweise unbekannte Strecken über Fahrradwege zu erkundigen war ein spannendes Erlebnis und vielleicht weckt es ja auch Lust darauf nächstes Jahr selbst mitzufahren, selbst wenn dann nicht die Garbenteicher Kirche eines der Ziele ist.

Ein umfassender Bericht inklusive Video ist auf der Seite des Dekanat Gießen unter „Orgelradtour im Dekanat Gießen“ zu finden.

Tauschen und Plauschen – Pflanzentauschmarkt

Bei schönem Wetter wurden unten im Hof Pflanzen begutachtet und getauscht während man oben an der Kirche Kaffee, Kuchen und ein gutes Gespräch genießen konnte.
Es war wieder schön beim Pflanzentauschmarkt. In diesem Jahr gab es ganz viele Tomaten, weil sie im letzten Jahr von vielen nachgefragt worden waren. Was es im nächsten Jahr gibt, wer weiß? Auf alle Fälle wieder einen Pflanzentauschmarkt.

Gottesdienst zum Mitgehen – Impressionen

Der Chorraum in der Hausener Kirche wurde heute morgen auch zum Singen genutzt. Gemeinsam wurde hier der Gottesdienst von Gemeindegliedern aus Hausen, Petersweiher, Garbenteich und Watzenborn-Steinberg mit einem Lied begonnen.

Mitgehen, das sollte heute wörtlich genonmmen werden und so machten wir uns mit dem Akkordeon und dem Verstärker im Leiterwagen auf den Weg durch Hausen. An verschiedenen Stationen wurde gesungen, ein Psalm gebetet, zugehört und immer wieder auf dem Weg miteinander geredet und gelacht.Von der Kirche führte der Weg über die Waldstraße, einen kleinen Wiesenweg entlang und auf dem befestigten Feldweg zum Biotop. Von dort ging es weiter zum Kuhberg, zur Jahneiche und wieder zur Kirche.

Der Kuhberg machte heute seinem Namen alle Ehre. Die weidenden Rindviecher kamen auch an den Zaun, um neugierig zu schauen, was da los ist.

Gottesdienst an der Lutherlinde

„Hält das Wetter?“ Die Antwort auf diese Frage lautete „Ja!“. Bei angenehmen Temperaturen konnten wir an der Lutherlinde Gotttesdienst im Freien feiern.

Die Wiese war frisch gemäht. Dafür hatte die Stadt Pohlheim gesorgt. Der Kirchenvorstand hatte Bänke aufgestellt. Der Küster einen kleinen Altar vorbereitet. Strom für das Digitalpiano kam vom Ehepaar Feige aus der Nachbarschaft. Pfarrerehepaar Specht und Prädikant Stefan Brenne hatten gemeinsam den Gottesdienst vorbereitet. Der Gottesdienst war also rundherum ein echtes Gemeinschaftsprojekt. „Ein feste Burg ist unser Gott“ war das Thema des Gottesdienstes, das im Psalm, der Predigt und den Liedern aufgenommen wurde. Es war ein besonderer Gottesdienst an einem besonderen Ort. Kaum zu glauben das 1883 als die Lutherlinde gepflanzt wurde, der Baum außerhalb des Ortes stand. Heute steht er mitten im Wohngebiet und die Nachbarn hätten auch vom Balkon aus am Gottesdienst teilnehmen können. „Hier oben ist es so schön.“ „Die Linde fällt sonst gar nicht auf.“ „Hier können wir wieder Gottesdienst feiern und ein Grillfest machen.“ Der Platz regte gleich weitere Ideen an. Mal sehen, was sich davon umsetzen lässt.

Impressionen vom Osterfrühstück in Garbenteich 2017

Als Kirchengemiende wünschen wir Ihnen frohe Ostern und bedanken uns bei allen Helfenden beim Osterfrühstück und allen Gästen des Osterfrühgottesdienst und des gemeinsamen Osterfrühstück in den Morgenstunden in Garbenteich.

Besonders schön ist, dass dieser frühe Gottesdienst mittlerweile auch aus Hausen und anderen Gemeinden besucht wird :-).

Ansonsten wünschen wir Ihnen, dass Sie die Osterfeiertage gut verbracht haben und sich vielleicht gerne an Gottesdienst und Osterfrühstück erinnern oder als Anregung für kommendes Jahr betrachten.

Das Wanderkino kommt – 8. Juli 2016

Am Freitag, 8. Juli steht wieder der feuerrote Kino LKW vor der Garbenteicher Kirche. Das Leipziger Wanderkino ist wieder da.

KIM – Kultur in Mittelhessen – macht es möglich. Ab 20.00 Uhr ist Einlass. Im Vorprogramm gibt es Würstchen, Getränke und Gespräche. So bald es dunkel ist, beginnt dann das Kinoprogramm.

Wir freuen uns, dass das Wanderkino bei uns in Garbenteich Station macht und hoffen auf gutes Wetter. Für Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Decken sollte man sich selber mitbringen – falls man leicht friert.

Impressionen vom Gottesdienst zum Mitgehen

Nach dem es am Samstag in unserer Region sehr stürmisch war, hatten wir einen Tag später, am Sonntagmorgen, schönes, ruhiges Wetter. Ein paar Wolken, etwas Sonne, angenehme Temperaturen, die idealen Bedingungen für einen Gottesdienst zum Mitgehen. Die Gemeinde traf sich vor der Hausener Kirche auf dem neuen Platz und hier begann der Gottesdienst.
Roter Faden für den Gottesdienst zum Mitgehen war in diesem Jahr die Lebensgeschichte Jakobs (1. Mose 25 ff). Zum Einstieg wurde Jakob vorgestellt, der seinen älteren Zwillingsbruder Esau um den Erstgeburtssegen betrügt und dann seine Heimat aus Angst vor Esau verlässt.

Von der Kirche aus ging es durch die Ernst-Steiner-Straße – mit einem kurzen Zwischenstop zum Geburtstagsständchensingen bei Robert Will – zur Treppe in der Bachgasse. Hier hörten wir von Jakobs Traum von der Himmelsleiter. Weiter ging es zum Brunnen in der Bachgasse. Am Brunnen – natürlich nicht in der Bachgasse – begegnete Jakob seiner späteren Frau Rahel.


Am Biotop vorbei führte der Weg uns in die Felder Richtung Schiffenberg. Andreas Specht erzählte an einem Getreidefeld vom reichen Segen, den Jakob auch seinem Onkel Laban brachte.

An der Bank am Waldrand, mit Blick auf die Heimat, wurde Jakobs Heimweh angesprochen und sein Wunsch mit seiner Familie und seinem Besitz in die alte Heimat zurückzukehren.

Auf einem schattigen Pfad ging es weiter zur nächsten Station der Jakobsgeschichte.

Ein Baum bzw. zwei Bäume, die stellenweise zusammengewachsen waren , erinnerten an Jakob und Esau, die unterschiedlichen Zwillingsbrüder. Nach mehr als 20 Jahren begegneten sie sich wieder und anders als Jakob es befürchtet hatte, war Esau ihm nicht mehr böse, sondern freute sich seinen Bruder wiederzusehen.

Vom Jakob-Esau-Baum führte der Weg dann weiter durch den Bestattungswald Schiffenberg. Auch in Jakobs Leben lagen Freud und Leid dicht beieinander. Sein jüngster Sohn Benjamin wurde geboren und Jakobs Frau Rahel stirbt nach der Geburt. Trotzdem erlebte Jakob seinen jüngsten Sohn als Segen und hütete ihn wie einen Augapfel.
Mit einem Vaterunser, einem gemeinsamen Lied und dem Segen wurde der Gottesdienst zum Mitgehen dann wieder auf dem neuen Platz an der Kirche beendet. Für alle Durstigen gab es dann noch Mineralwasser und eine Verschnaufpause auf den Bänken.