Keine Präsenzgottesdienste bei hohen Inzidenzwerten

Die Evangelische Landeskirche empfiehlt den Kirchengemeinden bei einer mehrtägigen Inzidenz ab 100 genau zu prüfen, ob andere Formen des Gottesdienstes statt Präsenzgottesdienste angeboten werden sollten. Ab der Inzidenz von 200 sollten keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden.

Der Kirchenvorstand orientiert sich an dieser Empfehlung. Obgleich wir von unserem Hygienekonzept überzeugt sind, hält es der Kirchenvorstand aufgrund der hohen Inzidenzzahlen nicht verantwortlich, einen Präsenzgottesdienst zu feiern.  Wir bedauern dies sehr.

Stattdessen bieten wir Ihnen an:  Sonntags eine offene Kirche in Garbenteich von 10-18 Uhr, in Hausen von 11-12 Uhr. Eine Leseandacht (auch zum Mitnehmen) liegt aus.  An den ursprünglich vorgesehenen Gottesdienstterminen wird Pfarrerin Kuhn anwesend sein. (s. Gottesdienstplan).

Als Zeichen der Verbundenheit läuten abends um 18:00 Uhr alle Glocken.

Bleiben Sie behütet. Seien Sie acht- und wachsam. Üben Sie sich in Geduld. Eine Pandemie ist kein Spaziergang, sondern ein Marathon.

Ihr Kirchenvorstand

Vor neuen Veränderungen

Zum Weggang von Pfarrer Merten Teichmann
Von Angelika Weis und Stefan Brenne,
Kirchenvorstandsvorsitzende Garbenteich und Hausen/Petersweiher

Nach dem Vakanz-Jahr 2019 war die Freude groß, als uns Propst Schmidt seinen Kandidaten für die Nachfolge auf der Pfarrstelle vorstellte: Merten Teichmann, der nach langjähriger Krankheitspause den Sprung zurück ins Amt eines Gemeindepfarrers wagte.

Im Februar 2020 fand in Hausen der Einführungsgottesdienst mit einer großen Feier statt.

Der freudige und erwartungsvolle Beginn wurde schon vor Ostern durch die Pandemie gebremst. Die geplante Kontaktaufnahme mit den einzelnen Gemeindemitgliedern wurde erschwert, und meist blieb dafür nur das Telefon.

Auch die doppelte Verwaltungslast und die Kommunikation mit den beiden Gemeinden wurden durch die Pandemie nicht gerade leichter. Während des Lockdowns sorgte Pfarrer Teichmann dafür, dass unsere Kirchen jeden Tag geöffnet waren, und er ließ es sich nicht nehmen, den ersten „echten“ Gottesdienst am Pfingstsonntag wieder selbst mit uns zu feiern. Pfarrer Teichmanns Andachts- und Predigttexte fanden gute Resonanz und viel Zustimmung.

Das Jahr 2020 hat uns alle an den Rand unserer Kräfte gebracht und unsere Grenzen aufgezeigt. Dann kamen die Vakanz in den Gemeindebüros und ein Wechsel des Küsters in Hausen hinzu, und die neuerliche Absage aller Präsenzgottesdienste so kurz vor Weihnachten war eine Zerreißprobe.

Nun stehen wir erneut vor einer Veränderung: nach einem Jahr im Dienst unserer Gemeinden hat sich Pfarrer Teichmann aus gesundheitlichen Gründen zum 1. März 2021 wieder in den Wartestand versetzen lassen.

Diese Situation ist traurig und belastend für alle Beteiligte. Wir bedauern es sehr, dass sich viele Wünsche und Hoffnungen, Pläne und Erwartungen nicht erfüllt haben.

Uns bleibt die Zuversicht, dass nach einer Phase der Enttäuschung der Blick in die Zukunft wieder in den Mittelpunkt rückt.

Wir sind uns sicher: Gott wird Merten Teichmann und seine Familie und auch uns als Gemeinden begleiten, wohin auch immer unsere Wege uns führen werden.

Offene Kirche an Weihnachten und Silvester (Garbenteich)

Dieses Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr. Und auch Weihnachten ist dieses Jahr alles andere als gewöhnlich. Es finden keine Präsenzgottesdienste in unserer Kirche in Garbenteich statt. Dafür ist die Kirche geöffnet, für ein Gebet, ein Innehalten, eine Andacht.

Heiligabend : 17:00 Uhr bis 20:30 Uhr
erster Weihnachtsfeiertag: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
zweiter Weihnachtsfeiertag: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Sonntag: 27.12.2020: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Silvester: 31.12.2020: 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Es war einmal… – Krippenspiel 2020

Von Beate Korf (Text) und Johanna Korf (Musik)

Mit den Kindern der Kindergruppen Hausen

Produktion: Julius Schöffmann

Aber erst ab dem 24. Dezember 12:00 Uhr!

Es begab sich aber... | Krippenspiel 2020 | Kirchengemeinden Hausen und Garbenteich

Das Video wird von Youtube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Danke an die fleißigen Mitwirkenden und frohe Weihnachten!

Auch 2021 Sternsinger? Leider nicht persönlich, aber …

Leider können, anders als an dieser Stelle angekündigt, in diesem Jahr die Sternsinger nicht persönlich kommen, um Geld für Projekte für Kinder zu sammeln. Dieses Jahr kommen die Spenden Kindern in der Ukraine zugute. Es wäre schön, wenn Sie sich auch ohne einen Besuch der Sternsinger an deren Aktion beteiligen würden:

Konto: Pax Bank eG

IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31

https://www.sternsinger.de/spenden/spendenformular/

Gehen Sie gesegnet ins neue Jahr und seien Sie gewiss: „20*C+M+B+21″ – Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Wenn Sie diesen Segen auch gegenständlich in Form des bekannten Aufklebers haben möchten, wenden Sie sich bitte bis Anfang Januar an:

Anja Partes
Tel.: 06404 950944
Mail: ing.buero.partes@t-online.de

Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr.

Liebe Gemeinde,

in wenigen Wochen feiern wir wie in jedem Jahr das Weihnachtsfest und in der vor uns liegenden Adventszeit bereiten sich die Christen auf das Fest vor. Kerzen, Adventskränze und Adventskalender sind die sichtbaren Zeichen dieser Vorbereitung auf das Fest zur Erinnerung an die Geburt von Jesus. In den Supermärkten und Baumärkten stehen schon seit Wochen Leckereien und Weihnachtsschmuck zum Verkauf.

In diesem Jahr ist aber vieles anders.

Das Robert-Koch-Institut meldet fast täglich neue Höchststände bei den Corona-Infektionszahlen, die Politik versucht darauf zu reagieren und die Gerichte heben einzelne Entscheidungen wieder auf. Corona hat uns fest im Griff und viele Menschen sind tief verunsichert und besorgt um die Gesundheit von Angehörigen, Freunden und das eigene Wohlergehen. Das öffentliche wie das private Leben sind mit Einschränkungen versehen und auch in den Kirchengemeinden ist nicht alles so, wie wir es kennen und uns wünschen. Einige Angebote können gar nicht, andere nur in veränderter Form stattfinden.

Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr.
(Evangelisches Gesangbuch Lied 17)

Weihnachten ist ein Fest der Hoffnung, nicht nur das Fest der Geschenke und des guten Essens. Ich lade Sie ein, gerade in diesen unsicheren Zeiten Hoffnung und Vertrauen zu wagen. Gott geht mit uns und begleitet uns, Tag für Tag. Er lässt uns nicht im Stich. Wir dürfen uns mit unserer Angst und unseren Zweifeln immer an ihn wenden. Unser Leben liegt in Gottes Hand, das ist ein Grund zur Freude. Aus dieser Erkenntnis können wir Kraft und Zuversicht schöpfen und das hilft uns, auch in Zeiten von Corona nicht handlungsunfähig zu werden.

Wagen Sie Hoffnung und Vertrauen.

Ein gutes Wort zu den Nachbarn, vor allem zu denen, die allein sind, hilft oft weiter in der Angst. Bieten Sie den Menschen Hilfe beim Einkaufen an, die sich aus Angst vor einer Ansteckung nicht in die Geschäfte trauen. Nutzen Sie die Adventszeit auch in diesem Sinn als Vorbereitung auf das kommende Weihnachtsfest.

Verhalten Sie sich als Christen, als Gemeinde, verantwortlich und halten Sie sich an die Masken-, Abstands- und Hygieneregeln, um sich und andere soweit wie möglich zu schützen, und vertrauen Sie auf Gottes Beistand und Begleitung.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst, niemand ist da, der mich hält.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst, niemand ist da, der mich schützt.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst, niemand ist da, der dich liebt.
So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Bleiben Sie behütet!

Edgar Viertel-Harbich

Gemeindepädagoge

Wir wollen die Kirche im Dorf lassen

Im Kirchenvorstand Garbenteich sind unterschiedliche Menschen, mit noch mehr unterschiedlichen Talenten, die alle an einem Strang ziehen, um ihre Kirche in Garbenteich im Dorf zu lassen.

Die Eine oder der Andere wird aus gesundheitlichen oder anderen Gründen diese Tätigkeit nicht mehr länger ausführen können.

Wir, die weitermachen, benötigt kreative, neugierige Gemeindemitglieder, die bereit sind, Zeit zu investieren und neue Wege mit uns zu gehen.

Jeder, der der evangelischen Kirche angehört, kann sich melden. Keine Angst, alle Menschen können etwas, jeder hat Talent.

Die Zeit, das ist oft der Knackpunkt, um sich für ein Ehrenamt zu engagieren.  Aber wenn man es einmal angefangen hat, das Engagieren, dann tut es gut. Es tut gut sich mit Menschen auszutauschen, etwas zu bewegen und für die Gemeinschaft zu tun.

Die Dorfgemeinschaft arbeitet an geselligem Beisammensein, die Gesangvereine pflegen das Liedgut, der Sportverein die Gesundheit … und was macht die Kirche, werden Sie sich fragen?

Die Kirche ist für die Seele, für Erinnerungen und Zukunft. Es tut gut in einem Gespräch, einer Predigt oder einem kleinen Auszug aus der Bibel Worte zu finden die der Seele gut tun. „Sorge Dich nicht… siehst Du nicht die Vögel am Himmel? Sie säen nicht, sie ernten nicht und Gott ernährt sie doch“, oder „Glaube, Liebe, Hoffnung diese drei und die Liebe ist das größte unter ihnen“, „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln ….“

Erinnern Sie sich? … Konfirmation! Alle haben den Psalm 23 gelernt. Konfirmation … Vielleicht schon lange her … oder erst vor kurzem erlebt. Eine Verbindung in Gemeinschaft mit Zuversicht und Hoffnung. Es folgen Heirat und vielleicht die Taufe der Kinder.  Obwohl viele Menschen nicht zur Kirche gehen sind ihnen diese Dinge vor Gott wichtig und das ist gut so.

Zukunft? Was wird sie bringen? In den Kirchengemeinden wird es mehr Miteinander geben. Kirche miteinander … nicht nur Hausen mit Petersweiher und Garbenteich, nein auch Watzenborn-Steinberg, Steinbach und Albach werden dazu gehören.

In Zukunft werden es mehr Kooperationen geben, nicht nur mit den Gemeindebüros, sondern auch im Pfarramtlichen Verbund. Dies ist notwendig, da es leider immer weniger Gemeindemitglieder gibt und auch weniger Pfarrer*innen.

Kirche gehört zu unserer Tradition und ist der Ursprung unserer Werte. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ nur so kann Frieden werden auf Erden – dafür lohnt es sich zu arbeiten … auch schon im kleinen Dorf Garbenteich.

Interessenten für den Kirchenvorstand könne sich am 12. November um 18:30 im Gemeindehaus Garbenteich informieren.

Wer sonst Lust auf ein Ehrenamt hat kann sich natürlich jederzeit an den Kirchenvorstand wenden.

Text: Angelika Weis

Ein ganz anderer Erntedank

Schon länger war allen klar, dass unter den momentanen Bedingungen der schöne Erntedank in Hausen bei Wills im Hof mit Kartoffelfest des Obst- und Gartenbauvereins dieses Jahr leider nicht möglich sein würde. Trotzdem wollten wir die Gelegenheit nicht verpassen DANKE zu sagen für alles, was wir haben und genießen können.

Da die Kindergruppen zurzeit eh in der Kirche stattfinden, bot sich an, die Vorbereitungen auch dort zu machen. In der Planung hofften wir noch, dass wir draußen feiern und so die Kinder mit Abstand ihre Erntedanklieder singen können. Doch kurz vorher wurde klar: Das Wetter wird schlecht und der Gottesdienst muss in die Kirche verlegt werden. Umso wichtiger war es dann, die zuvor draußen eingeübten Lieder mit den entsprechenden Bewegungen zu verbinden, damit auch die Kleinsten im Gottesdienst mitmachen konnten.

In der Woche vor Erntedank brachten alle Kinder Erntegaben mit und legten sie mit einem Dank vor dem Altar ab. Die Schulkinder arrangierten die Erntegaben zu einem wunderschönen Schmuck, gestalteten gemeinsam den großen Erntekranz und bereiteten sich darauf vor, im Gottesdienst ein Gebet zu sprechen. Die Kindergartenkinder bemalten Holzblumenstecker, die in von Birthe Steiß gespendete Pflanzen gesteckt wurden. Diese sollten von den Kindern gegen eine Spende für Brot für die Welt nach dem Gottesdienst verteilt werden.  Aufregung und Vorfreude war bei allen deutlich zu spüren!

Am Sonntag regnete es wie erwartet und es kostete etwas Mühe alle Kinder und Gottesdienstbesucher so zu setzen, dass die Abstandsregeln gewahrt blieben. Alle wurden  gebeten, den Mundschutz nicht abzulegen und mitten im Gottesdienst wurde mit Musik gelüftet. Nur einzelne Kinder durften singen (Rie Schöffmann und Lilly Volk, begleitet von Julius Schöffmann mit der Geige und Leonie Fay an der Orgel).

Das kräftige DANKE, das in Gebeten, Liedern, dem Anspiel von Birthe Steiß und Beate Korf und  in der Predigt von Pfarrer Teichmann erklang, wurde durch lachende Augen über den Masken und durch Gesten bekräftigt:

„Himmel, Erde, Luft und Meer, zeugen von des Schöpfers Ehr. Meine Seele singe du, bring auch jetzt dein Lob herzu!“

Diese Corona-bedingte Form des Erntedanks kam bei Allen gut an und es gab ein großes materielles DANKE: Aus „Blumen für Brot“ und Kollekte kamen 298 € für Brot für die Welt zusammen.

Text: Beate Korf

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde – Kirchenvorstandswahl 2021

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde

Das evangelische Gemeindeleben ist bunt und vielfältig. Die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kirchengemeinde gestalten gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten das christliche Leben vor Ort. Nicht nur bei Gottesdiensten, sondern auch in den verschiedenen Gruppen und Angeboten wie den Konfirmandentreffen, den Nachmittagen für Kinder und Jugendliche oder Treffen für Senioren.

Die Leitung einer Kirchengemeinde hat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) der Kirchenvorstand.

Zusammen mit dem Gemeindepfarrer trägt der Kirchenvorstand die Verantwortung für die Gemeindearbeit. Er leitet und prägt die Gemeinde, ist Impulsgeber und trifft Entscheidungen. 

Er entscheidet über theologische Fragen der Gemeinde, über ihre inhaltliche Arbeit und die Finanzen. Dazu gehören auch die Verwaltung der Gebäude und Grundstücke, die Personalverantwortung für die hauptamtlichen Mitarbeitenden und die Öffentlichkeitsarbeit.

Üblich ist eine monatliche, in der Regel nicht öffentliche Sitzung. Hier wird diskutiert und es werden Entscheidungen getroffen. Außerdem beteiligen sich Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen an den Gottesdiensten und anderen Gemeindeaktivitäten.

Neben der Pfarrerin oder dem Pfarrer der Gemeinde besteht der Kirchenvorstand nur aus Ehrenamtlichen.

Entscheidungen im Kirchenvorstand werden demokratisch mit Mehrheit getroffen, jede Stimme hat gleiches Gewicht. Idealerweise finden sich unter den Vorstandsmitgliedern Menschen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen wieder, damit die Interessen aller Gemeindemitglieder gut vertreten werden können.

Ihr gemeinsamer Auftrag ist, Menschen für den christlichen Glauben zu begeistern. Ihr gemeinsames Ziel ist die Verkündigung des Evangeliums. Sie sollen das christliche Leben vor Ort so fördern, dass viele Menschen sich davon angesprochen fühlen. Die besondere Rolle des Kirchenvorstands legt die Kirchenordnung der EKHN fest. In den Gemeinden der EKHN werden die Mitglieder des Kirchenvorstands jeweils für eine Amtsperiode von sechs Jahren von allen Gemeindemitgliedern ab 14 Jahren gewählt.

Die nächste Wahl in allen Kirchengemeinden findet am 13. Juni 2021 statt. 

Die Kirchenvorstände beschließen im September die Wahlvorschläge, das heißt die Liste mit den Kandidierenden. Mit der Veröffentlichung des Wahlvorschlags wird zur Gemeindeversammlung im Januar 2021 eingeladen, bei der sich alle Kandidierenden persönlich vorstellen.

Matthias Hartmann

Ihre Meinung ist gefragt

Mit der Kirchenvorstandswahl 2021 werden die Weichen für unser Gemeindeleben in den kommenden Jahren gestellt.

  • Was erwarten Sie von dem nächsten Kirchenvorstand?
  • Welche Schwerpunkte sollen in der Arbeit gesetzt werden?
  • Wollen und können Sie an der Gestaltung unseres Gemeindelebens mitarbeiten?
  • In welchen Bereichen würden Sie sich engagieren?
  • Wären Sie zur Mitarbeit im oder auch außerhalb des Kirchenvorstands bereit?

Über die Beantwortung einer oder aller Fragen in Gesprächen nach dem Gottesdienst oder in einer E-Mail an kirchengemeinde.garbenteich@ekhn.de oder kirchengemeinde.hausen@ekhn.de würden wir uns sehr freuen.

Gemeinsames Gemeindebüro geplant

Seit mehr als einem Jahr denken die Kirchengemeinden Albach, Garbenteich, Hausen mit Petersweiher, Steinbach und Watzenborn-Steinberg über mehr Zusammenarbeit nach.
Gottesdienste feiern wir schon länger miteinander: Diakonie-Gottesdienst, Hirtenandacht am 4. Advent, Himmelfahrt gemeinsam mit Watzenborn-Steinberg und am Pfingstmontag auf dem Schiffenberg (der in diesem Jahr wegen Corona leider ausgefallen ist).
Uns alle verbindet außerdem die Diakoniestation Fernwald Pohlheim, in der jede Kirchengemeinde vertreten ist. Die Pfarrer und Pfarrerinnen vertreten sich gegenseitig im Urlaubs- und Krankheitsfall.

Mehr Verwaltungsarbeiten

Ursprünglich haben wir nur ein gemeinsames Gemeindebüro der Gemeinden Garbenteich und Hausen geplant. Wir wünschen uns mehr Büroöffnungszeiten, aber auch mehr Arbeitszeit für die Gemeindesekretärinnen angesichts zahlreicher werdender Verwaltungsarbeiten. Die Bewältigung von Verwaltungsvorschriften, Verordnungen oder der Buchhaltung stößt an Grenzen.
Unsere Gemeinden Garbenteich und Hausen sind pfarramtlich verbunden. Die Verwaltungsaufgaben sind dieselben und mit Sabine Hickmann haben beide Gemeinden dieselbe Gemeindesekretärin. Was liegt also näher, als beide Büros zusammenzulegen?

Entscheidung bis Ende 2020

Bereits kooperierende Gemeindebüros in anderen Regionen machen die Erfahrung, dass ein gemeinsames Büro mehrerer Gemeinden effizienter Verwaltungsaufgaben erledigt. Nicht zuletzt können sich Gemeindesekretärinnen, die in einem gemeinsamen Büro zusammenarbeiten, im Krankheits- oder Urlaubsfall problemlos vertreten. Gleichzeitig werden Menschen, die über den telefonischen oder E-Mail-Service hinaus Beratung brauchen, häufiger einen Ansprechpartner finden.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt kooperierenden Gemeinden mehr Geld für Bürostunden in gemeinsamen Gemeindebüros.
Das gab den Anstoß.
Seit einem halben Jahr berät eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchenvorstände der oben genannten Gemeinden sowie der Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeiten eines gemeinsamen Büros.
Bis Ende des Jahres wollen die Kirchenvorstände entsprechende Beschlüsse fassen. Wird es ein zentrales Gemeindebüro für die beteiligten Gemeinden geben? In welcher Gemeinde wird es angesiedelt sein? Das sind die zwei wichtigsten Fragen, die in den verbleibenden Monaten des Jahres beantwortet werden müssen.
Angelika Weis
Vorsitzende des Kirchenvorstands Garbenteich