Schöpfung bewahren – Baumschnittaktion mit Konfis

Die Kirchengemeinde Hausen besitzt in der Nähe des Feuchtbiotops ein Baumstück. Die Apfelbäume, die dort stehen brauchen immer wieder Pflege.
Ob das wohl etwas wäre, was auch den Konfirmanden Spaß machen würde?2 Konfirmanden hatten Lust etwas darüber zu erfahren, wie man Bäume schneidet, worauf man achten muss. Zusammen mit Helmut Johanns, Stefan Brenne und Christine Specht trafen sich Philip und Jonas am 24. Februar in Hausen auf dem Baumstück. Am Samstag war es sehr kalt, aber beim Arbeiten wird man schnell warm und die Sonne und ein Feuer wärmten auch.

Welche Äste müssen weg? Gemeinsam wurden die Bäume in Augenschein genommen. Dann hieß es „Ran an die Sägen“ und ganz schnell wurde es den Jungs warm. Die Sägerei ist ziemlich anstrengend, aber es ist auch beeindruckend zu sehen, wie die Bäume sich durch den Schnitt verändern.

Im Pfarrgarten zeigte Helmut Johanns den Jungs dann noch an einem etwas kleinerem Apfelbaum, worauf man beim Schnitt achten muss.

Mit dem Pflanzen eines Baumes allein ist es nicht getan. Es gibt immer wieder etwas zu tun, wenn man einen Baum erhalten will. Die Mühe lohnt sich, wenn man dann im Herbst leckere Äpfel ernten kann.
Wir haben vereinbart, dass wir im Herbst gemeinsam die Äpfel testen, die an den Bäumen wachsen, die wir am Samstag beschnitten haben.


Ich fand es war eine gelungene Aktion, die Spaß gemacht hat. Vielleicht finden sich im nächsten Jahr auch wieder Jugendliche, die Lust dazu haben.

Christine Specht