Jonas Wa(h)l – das Ferienspielmusical

Kühlung konnte man am Samstag, dem 4. August in der Hausener Kirche nicht finden. Die vielen Besucher des Familiengottesdienstes mit Ferienspielmusical und die mitwirkenden Kinder sorgten in der Kirche für schweißtreibende Temperaturen. Wer schwitzend ausgehalten hat, wurde mit einem tollen Musical belohnt. Johanna Korf hat die Musik komponiert und zusammen mit ihrer Mutter, Beate Korf, den Text geschrieben. Johanna Korf begleitete die Kinder am Piano und wurde von Susanne Oehler (Flöte), Oliver Reitz (Percussion), Julius Schöffmann (Geige) und Andreas Specht (Cello) unterstützt.

Die Kinder erzählen die Geschichte des Propheten Jona, der Angst hat den Auftrag Gottes auszuführen und stattdessen wegläuft.

Der Teufel erklärt Jona, dass es für ihn nur schlecht ausgehen kann, wenn er Gottes Auftrag erfüllt, nach Ninive geht und der Stadt den Untergang ankündigt. Der Engel versucht Jona zu ermutigen und Gott zu vertrauen, der doch nicht will, dass Jona etwas zustößt.

Jona ist hin und hergerissen, aber dann gibt er doch seiner Angst nach und sucht sich ein Schiff, das ihn ans andere Ende der Welt bringen soll.

Jona findet ein Schiff, das ihn mitnimmt. Unterwegs kommt ein Sturm auf.Alle Gebete können am Sturm nichts ändern. Schweren Herzens wirft die Mannschaft Jona ins Meer um Gott zu besänftigen. Der Sturm hört auf und Jona wird von einem Wal verschluckt. 3 Tage und Nächte ist er im Bauch des Wals. Jona hat viel Zeit zum Nachdenken und zum Beten. Er verspricht Gott: „Ich führe deinen Auftrag aus.“ Der Wal spuckt ihn bald darauf am Strand aus.

In Ninive verkündigt Jona den Menschen, dass Gott ihre Stadt zerstören wird.

Der König von Ninive ruft daraufhin alle Bewohner auf ihr Leben zu ändern und Buße zu tun. Zum Zeichen ihrer Reue ziehen sie als Bußgewänder Säcke an und beten zu Gott.

Gott hat Mitleid mit den Menschen und zerstört die Stadt nicht. Das kann Jona nicht verstehen. Ärgerlich verlässt er sie Stadt und wartet auf ihren Untergang. Jona leidet unter der Hitze. Gott lässt eine Staude wachsen die Jona Schatten spendet. Jona freut sich. Gott schickt einen Wurm, der die Pflanze eingehen lässt. Jona beklagt sich bei Gott darüber und Gott erklärt ihm: „Du trauerst wegen der Pflanze, die du nicht selbst gepflanzt hast. Sie ist an einem Tag gewachsen und in einer Nacht eingegangen. Verstehst du jetzt, warum ich mit den Menschen in Ninive und mit den Tieren Mitleide hatte?“

Nach dem Musical haben wir alle fröhlich und erleichtert – wie die Menschen in Ninive – gegessen, getrunken, geredet und gelacht. Im Gemeindehaus ließ es sich gut aushalten. Am Spätnachmittag gingen alle vergnügt nach einem schönen Erlebnis nach Hause.

Vielen Dank an Johanna und Beate Korf, Birthe Steiß, und alle, die zum Gelingen des Musicals und dem anschließenden Fest beigetragen haben.

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Team Gemeindebrief

Gemeindebriefredaktion der evangelischen Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen/Petersweiher