Gemeinsames Gemeindebüro geplant

Seit mehr als einem Jahr denken die Kirchengemeinden Albach, Garbenteich, Hausen mit Petersweiher, Steinbach und Watzenborn-Steinberg über mehr Zusammenarbeit nach.
Gottesdienste feiern wir schon länger miteinander: Diakonie-Gottesdienst, Hirtenandacht am 4. Advent, Himmelfahrt gemeinsam mit Watzenborn-Steinberg und am Pfingstmontag auf dem Schiffenberg (der in diesem Jahr wegen Corona leider ausgefallen ist).
Uns alle verbindet außerdem die Diakoniestation Fernwald Pohlheim, in der jede Kirchengemeinde vertreten ist. Die Pfarrer und Pfarrerinnen vertreten sich gegenseitig im Urlaubs- und Krankheitsfall.

Mehr Verwaltungsarbeiten

Ursprünglich haben wir nur ein gemeinsames Gemeindebüro der Gemeinden Garbenteich und Hausen geplant. Wir wünschen uns mehr Büroöffnungszeiten, aber auch mehr Arbeitszeit für die Gemeindesekretärinnen angesichts zahlreicher werdender Verwaltungsarbeiten. Die Bewältigung von Verwaltungsvorschriften, Verordnungen oder der Buchhaltung stößt an Grenzen.
Unsere Gemeinden Garbenteich und Hausen sind pfarramtlich verbunden. Die Verwaltungsaufgaben sind dieselben und mit Sabine Hickmann haben beide Gemeinden dieselbe Gemeindesekretärin. Was liegt also näher, als beide Büros zusammenzulegen?

Entscheidung bis Ende 2020

Bereits kooperierende Gemeindebüros in anderen Regionen machen die Erfahrung, dass ein gemeinsames Büro mehrerer Gemeinden effizienter Verwaltungsaufgaben erledigt. Nicht zuletzt können sich Gemeindesekretärinnen, die in einem gemeinsamen Büro zusammenarbeiten, im Krankheits- oder Urlaubsfall problemlos vertreten. Gleichzeitig werden Menschen, die über den telefonischen oder E-Mail-Service hinaus Beratung brauchen, häufiger einen Ansprechpartner finden.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt kooperierenden Gemeinden mehr Geld für Bürostunden in gemeinsamen Gemeindebüros.
Das gab den Anstoß.
Seit einem halben Jahr berät eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchenvorstände der oben genannten Gemeinden sowie der Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeiten eines gemeinsamen Büros.
Bis Ende des Jahres wollen die Kirchenvorstände entsprechende Beschlüsse fassen. Wird es ein zentrales Gemeindebüro für die beteiligten Gemeinden geben? In welcher Gemeinde wird es angesiedelt sein? Das sind die zwei wichtigsten Fragen, die in den verbleibenden Monaten des Jahres beantwortet werden müssen.
Angelika Weis
Vorsitzende des Kirchenvorstands Garbenteich