Gemeindebrief Winter 2013/2014

….. nahe zu sein ist mein Glück.

Titelbild des Gemeindebriefes Winter 2013/2014
Titelbild des Gemeindebriefes Winter 2013/2014

Heute gibt es zu Beginn des Gemeindebriefes nicht nur Gedanken, die ich mir gemacht habe, sondern ich lade Sie ein sich selbst Gedanken zu machen. Machen Sie sich einen Kaffee oder Tee, machen Sie es sich gemütlich, nehmen Sie sich Zeit und begeben Sie sich mit den folgenden Fragen auf Gedankenreise:

Stellen Sie sich vor, Sie sollen die Überschrift ergänzen. Welches Wort, welche Worte oder welchen Namen würden Sie anstelle der Pünktchen einsetzen?

Sie haben den Satz „….nahe zu sein ist mein Glück“ durch einen Namen, ein Wort ergänzt. Setzen Sie diesen Namen/dieses Wort in die folgenden Fragen ein und denken Sie darüber nach.

Wie ist das, wenn Sie …… nahe sind? Wie fühlen Sie sich dann?
Fehlt Ihnen etwas, wenn Sie …… nicht nahe sind? Woran merken Sie das?
Was können Sie dafür tun, um ……. nahe sein zu können?

Ich weiß nicht, was Sie für die ….. eingesetzt haben. Der Beter des 73. Psalms sagt: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Das sagt er, nachdem er Gott sein Leid geklagt und sich beschwert hat, warum es den Gottlosen so gut geht. Er macht seinem Ärger und Unverständnis Luft. Ich stelle mir vor, da schwingt auch Neid darüber mit, dass die Gottlosen reich sind und er sich plagen muss. Warum sorgt Gott nicht für Gerechtigkeit und belohnt die, die an ihn glauben mit einem guten Leben?

Diese Fragen nagen an ihm. Er geht in den Tempel und betet. Er findet schließlich seinen inneren Frieden wieder, weil er entdeckt, ohne Gott will und kann ich nicht leben. „Gott nahe zu sein ist mein Glück!“ Das, was Sie empfinden, wenn Sie …..nahe sind, empfindet der Psalmbeter, wenn er Gott nahe ist. Was Ihnen fehlt, wenn Sie …..nicht nahe sind, fehlt dem Psalmbeter, wenn er sich fern von Gott fühlt. Was tut der Psalmbeter, um Gott nahe zu sein? Er betet und spricht mit Gott. Er teilt seine Gedanken Gott mit. Seine Sorgen, seinen Ärger, seine Fragen, seinen Dank, seine Freude, alles teilt er mit Gott. Das macht ihm das Leben leichter und er spürt auch, wie sich durch das Gespräch mit Gott seine Einstellung, sein Lebensgefühl verändert.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Gott möchte, dass seine Menschen glücklich sind. Deshalb kommt er zu uns. Er kommt uns nahe, damit wir dieses Glück erleben können. Weil es uns so schwer fällt zu ihm zu kommen, kommt er zu uns. Er holt uns da ab, wo wir sind. Kommt als Kind in der Krippe in unser Leben. Wir feiern an Weihnachten Jesu Geburtstag, feiern, dass Gott uns seinen Sohn schenkt. „Gott nahe zu sein ist mein Glück!“, wie sich das anfühlt erleben viele Menschen, wenn sie sich an Weihnachten freuen, sie sich von Weihnachtsliedern und der Weihnachtsgeschichte angesprochen fühlen.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“. Als Jahreslosung begleitet uns dieser Vers durch das Jahr 2014. Ein Jahr lang sind wir eingeladen den Satz nachzusprechen, über ihn nachzudenken, ihn auf unseren Wegen mitzunehmen, herauszufinden, wie sich dieses Glück anfühlt.

Ihre Christine Specht

Veröffentlicht von

Team Gemeindebrief

Gemeindebriefredaktion der evangelischen Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen/Petersweiher