Gemeindebrief 02/2010

Ostern – Freie Fahrt

Titelseite des Gemeindebriefes 02/2010
Titelseite des Gemeindebriefes 02/2010

Ein Grab auf dem Garbenteicher Friedhof, im Hintergrund an der Bahnlinie ein Signal. Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, was das für merkwürdiges Titelbild auf der Vorderseite des neuen Gemeindebriefes ist.
Der Sinn des Bildes erschließt sich erst, wenn man weiß: Dieses Signal bedeutet „freie Fahrt“.

Wenn man auf dem Friedhof steht und die Grabsteine sieht, hat man den Eindruck jeder Grabstein steht für ein Leben, das zu Ende gegangen ist. Jeder Grabstein, beschriftet mit Namen und Lebensdaten sagt: die „Fahrt“ ist zu Ende; ein steinernes Zeichen der Endlichkeit unseres Lebens.
Aber dieser erste Eindruck ist falsch. Viele Symbole auf den Grabsteinen sprechen von der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Diese Hoffnung ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern hat ihren Grund in der Auferstehung Jesu Christi, die wir an Ostern feiern.

Gott hat seinen Sohn von den Toten auferweckt, ihn wieder ins Leben zurückgerufen. Der Tod konnte ihn nicht festhalten. Die Frauen, die am Ostermorgen zum Grab kamen, fanden es leer vor und ein Engel sagte ihnen: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ (Mt 28,5.6)

Seit diesem Ostermorgen gilt für uns alle, der Tod kann uns nicht festhalten, das Signal steht auf „freie Fahrt“. Dafür hat Jesus Christus gesorgt, der für uns am Kreuz gestorben ist und den Gott von den Toten auferweckt hat.

Die Grabsteine auf dem Friedhof, so massiv sie auch sind, können uns nicht täuschen. Der Friedhof, das Grab, ist nicht die Endstation. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Das Signal dafür ist schon gestellt

Das ist ein Grund sich zu freuen. Ich wünsche ihnen frohe Ostern.
Ihre Christine Specht

Veröffentlicht von

Team Gemeindebrief

Gemeindebriefredaktion der evangelischen Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen/Petersweiher