Hirtenandacht auf dem Schiffenberg

Zum mittlerweile festen Bestandteil „unseres Kirchenjahres“ gehört die Hirtenandacht auf dem Schiffenberg. 2019 luden dazu die Gemeinden Garbenteich, Hausen, Steinbach, Watzenborn-Steinberg und Wichern aus Gießen ein.

Schön, dass die Basilika wieder geöffnet ist und den zahlreichen Besuchern Schutz vor dem Wetter geboten hat. Auch die Glocke ertönte wieder.

Pfarrerinnen und Pfarrer der beteiligten Gemeinden trugen als Anspiel ein Stück über die Verheißung vor, die dann auch den Zweifler überzeugte.

Ein Posaunenchor mit Bläsern aus verschiedenen Kirchengemeinden begleitete die Lieder, die von Jung und Alt kräftig mitgesungen wurden.

Dann machte sich die Gemeinde mit Fackeln versehen auf den Weg zum wärmenden Feuer, wo die Andacht beendet wurde. Bei Tee und Keksen wurden viele Gespräche geführt, bis am Schluss nur noch ein paar einsame Helfer übrigblieben, die das Feuer bewachen mussten.

Ihnen und den vielen anderen fleissigen Händen sei ein herzliches Danke gesagt.

Diakoniestation Fernwald-Pohlheim

Für unsere Gemeinden ist die Diakoniestation Fernwald-Pohlheim zuständig. Sie ist eine Diakoniestation der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Fachkräfte pflegen, begleiten und beraten Menschen in besonderen, belastenden Lebenssituationen. Die Pflegerinnen unterstützen die Patienten und ihre Angehörigen menschlich, freundlich und kompetent, so dass sie ihr Leben besser bewältigen können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Diakoniestation:

https://www.diakoniestation-fernwald-pohlheim.de/

Kontakt aufnehmen können Sie folgendermaßen:

Diakoniestation
Fernwald-Pohlheim
Neue Mitte 5b
35415 Pohlheim
Tel.: 0 64 03 / 96 96 96 0
Fax: 0 64 03 / 96 96 96 99
E-Mail:  info@diakoniestation-pohlfern.de

Weitere Informationen und Artikel zu diesem Thema finden sich beispielsweise in folgenden Gemeindebriefen (als PDF-Datei unter folgenden Links verfügbar):

https://www.kirche-miteinander.de/gemeindebrief-herbst-2019/ Seiten 24-25

https://www.kirche-miteinander.de/gemeindebrief-sommer-2018/ Seiten 16-17

https://www.kirche-miteinander.de/gemeindebrief-fruehjahr-2016/ Seiten 24-26

21. Adventstreff der evangelischen Kirche in Garbenteich

Die Fahne erinnert noch an die vergangenen Gedenktage mit der Aktion der EKHN zum Thema Trauer. Doch auf dem Kirchenvorplatz wird bereits die erwartungsfreudige Adventszeit eingeleitet: Es ist wieder Zeit für den Adventstreff am Samstag vor dem ersten Advent.

Viele fleissige Helfer haben Buden und Zelte aufgebaut, in denen nun original frisch importierte Thüringer Rostbratwurst, Burgmühler Schwarzbier, beides gespendet von Herrn Kissel, Kinderpunsch und Glühwein, frische Waffeln, handgestrickte Socken, selbstgebackene Weihnachtsplätzchen, weitere verschiedene Leckereien und viele schöne Geschenke angeboten werden.

Um 17:00 Uhr geht es zum Familiengottesdienst in die Kirche, wo bereits der Schulchor der Lückebachschule die Instrumente aufgebaut hat. Fröhlich erklingen die Lieder, und selbstverständlich warten alle schon gespannt auf „In der Weihnachtsbäckerei“. Dieser Klassiker gehört einfach dazu und wird von jüngeren und älteren Junggebliebenen gerne mitgesummt.

Mit dem Segen Gottes verlässt die Gemeinde die Kirche und schaut, was die draußen gebliebenen noch übrig gelassen haben.

Der Erlös des Adventstreffs kommt in diesem Jahr der Herberge zur Heimat in Naumburg e.V., die Angebote für Wohnungslose bereithält, der Aktion „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase Glück und Freude schenken möchte, und der eigenen Gemeinde zugute.

Ein herzliches Danke an Alle, die beim Auf- und Abbau, bei Verkauf und Logistik geholfen oder den Gottesdienst mitgestalten haben.

Neue Artikel in Rubriken

Titelbild zum Weltgebetstag 2020: Rise! Take Your Mat and Walk

Simbabwe – Informationsabend mit Bildern über Land und Leute
Mittwoch 22.01.2020
20:00 Gemeindehaus Garbenteich (Copyright Bild siehe Artikel)

Der neue Gemeindebrief ist da!

„Dann nehme ich mal den Hut“ – Gedanken von Frank Paulmann

Der Pfarrer, der nicht aufgeben wollte und anders auf das Leben blickt

Pfarrer Merten Teichmann wird am Sonntag, 16. Februar, 14 Uhr, von Dekan André Witte-Karp in der Kirche von Hausen in sein Amt eingeführt.

Kirche ist, wo Menschen feiern …
… zum Beispiel auf dem Dorffest in Garbenteich

Der Pfarrer, der nicht aufgeben wollte und anders auf das Leben blickt

Merten Teichmann (54) wird zum 1. Februar 2020 neuer Pfarrer der Kirchengemeinden Garbenteich und Hausen. Der Seelsorger kämpfte in den zurückliegenden Jahren gegen die Folgen eines schweren Schlaganfalls vor sieben Jahren. Die Ärzte machten ihm und seiner Familie wenig Hoffnung. Jetzt hat seinen Beruf zurückerobert.

Er kennt Krisen im Leben, sagt Merten Teichmann. Doch das ist untertrieben. Es ist ein Abgrund, an dem er gestanden hat. Denn der Schlaganfall reißt ihn urplötzlich mitten aus dem Leben, aus der Familie und seiner geliebten Arbeit als „Dorfpfarrer“ in Rodheim-Vetzberg (Biebertal). Künstliches Koma nach dem Schlaganfall, danach Reha. Das sind die ersten Wochen. Der Rollstuhl droht und Ärzte sprechen von einem Pflegefall. Dass er jemals wieder seinen Arm und seine Hand würde benutzen, wieder klar denken und sprechen können, das scheint aussichtslos zu sein. Vom Dienst des Pfarrers würde er sich verabschieden müssen. Die Mediziner rechnen nicht mit seinem Gottvertrauen und seinem unglaublichen Willen. Und der Stärke seiner Frau Susanne, die das Leben der Familie nun zusammenhält und trägt. Ihre Kinder, Zwillinge, sind mitten in der Pubertät.

Geboren wurde Pfarrer Teichmann in Göttingen. Nach dem Abitur in Mainz, dem Zivildienst im Evangelischen Dekanat Oppenheim studierte er Theologie in Marburg, Bern und Bonn. Das Leben hat er damals schon aus anderen Perspektiven wahrgenommen. Seine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt machte er außerhalb der Kirche. Nach dem Studium war er Pflegehelfer in einer Bonner Klinik. Das Vikariat absolvierte in Bad Homberg. Im Spezialvikariat, der zweiten praktischen Ausbildungsphase für Pfarrer, ging er in die Personalabteilung der Degussa-Bank in Frankfurt. In seinem Probedienst als Pfarrer war er neben der gemeindlichen Arbeit ebenfalls in Bad Homburg mit einer halben Stelle bei der Jugendberufshilfe der Stadt angestellt.

Seelsorgerliche Gespräche, Menschen Zuhause besuchen, am Leben der Vereine und Gruppen im Dorf teilhaben, davon schwärmt Merten Teichmann heute noch immer und sieht die neue Stelle im pfarramtlich verbundenen Garbenteich und Hausen als Glücksfall. In Rodheim unter der Burg Vetzberg, nahe des Dünsbergs, war er zehn Jahre Gemeindepfarrer.

Schon bald nach der Reha will der Pfarrer so schnell wie möglich zurück ins Leben und ins Pfarramt. Doch die körperlichen Einschränkungen sind groß. „Nach dem schweren Schlaganfall bin ich nicht mehr beziehungsweise noch nicht in der Lage, diese volle Stelle mit ihrer Komplexität und den formal 54 erwarteten Wochenstunden auszufüllen.“ So verabschiedet er sich 2014 wehmütig aus der Rodheimer Gemeinde. Seine Vorgesetzten in der Kirche wollen ihn schützen und schonen, verhindern, dass er sich übernimmt und Rückschläge und Enttäuschungen erleidet. Vermutlich haben auch einige nicht an seine Gesundung glauben können. Und können seine Stelle nicht unbesetzt lassen.

Er wird in den Wartstand versetzt, d.h. die Familie bekommt weniger Geld. Eine existenziell bedrohliche Situation. Aus dem Pfarrhaus müssen sie ausziehen, weil die Pfarrstelle neu besetzt wird.

Zugleich erfährt er viel Unterstützung von Kollegen, von Dekan Frank-Tilo Becher und Propst Matthias Schmidt, auch nahen Freunden und erstklassigen Therapeuten, sagt Teichmann. Mit ihnen allen, und vor allem mit der Frau an der Seite, hat es sich leichter gekämpft.

Wenn Teichmanns Mitte Januar das Hausener Pfarrhaus beziehen, kommen die Umzugskisten aus Grüningen, wo die Familie in den letzten Jahren gewohnt hat. Von dort aus mühte sich der Pfarrer, der nicht aufgeben wollte, in das Berufsleben zurück. Wie ein Berufsanfänger hospitiert der 40-jährige 2015, drei Jahre nach dem Schlaganfall, bei der Klinikseelsorge in Gießen und bildete sich in Klinischer Seelsorge fort. Und hört nicht auf, Vorgesetzte von seiner Gesundung überzeugen zu wollen. Schritt für Schritt kehrt er in den Dienst zurück. 2016 wird er mit wenigen Stunden zunächst für die Seelsorge im St. Josefskrankenhaus beauftragt. Schon ein Jahr später, fünf Jahre nach dem Schlaganfall, kann er eine halbe Seelsorger-Stelle übernehmen.

Im Uniklinikum begleitet und tröstet er schwerkranke Menschen auf der Krebs-Station. Als er zu Beginn des Jahres 2019 mit einer halben Stellen in der Stephanus-Gemeinde in der Gießener Weststadt anfängt, hat er eine weitere Hürde genommen. Noch bleibt er im Wartestand. Noch bleiben Zweifel. Zwar kann er wieder Tischtennis und Klavier spielen oder Auto fahren, doch sein Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit vor einer lauten Geräuschkulisse etwa in der Schule oder in einem Kirmes-Zelt Gespräche zu führen, bleiben eingeschränkt.

Und doch stockt er weiter auf. Bis auf 100 Prozent. Im August 2019 übernimmt er in der Kirchengemeinde Lang-Göns eine weitere halbe Stelle.

Jetzt haben ihm Ärzte und Therapeuten das okay gegeben. Pfarrer Teichmann kehrt aus dem Wartestand zurück. Obwohl er ein bedächtiger und bescheidener Mann ist, sagt er frei heraus: „Darauf bin ich stolz!“ In den zurückliegenden Jahren hat er erfahren, dass er anderen Menschen, die in Grenzbereiche des Lebens gelangten, Hoffnung geben kann. Er hat einen veränderten Blick auf das Dasein, auf Krankheit Angst, Enttäuschung, Sorgen und die Kraft Gottes.

Merten Teichmann geht mit dem Schicksalsschlag offensiv um. Vielleicht war das ausschlaggebend für seine Gesundung. „Das Entscheidende war bestimmt der unbedingte Wille, wieder in den Beruf zurückzukehren, in dem ich so viele Jahre mit Leib und Seele gearbeitet habe. Die Seele war wohl immer soweit und hat dann den Leib mitgezogen, wenn man das so ausdrücken kann.“

Der Autor, Matthias Hartmann, kennt Merten Teichmann seit 2005, hat mit ihm eine Spendenkampagne für die Sanierung des Rodheimer Kirchendaches organisiert und hat seit 2012 beobachtet, wie Merten Teichmann gekämpft und neue Kraft gewonnen hat.

Pfarrer Merten Teichmann wird am Sonntag, 16. Februar, 14 Uhr, von Dekan André Witte-Karp in der Kirche von Hausen in sein Amt eingeführt.

Pilgern auf Luthers Spuren

Welchen Weg Luther auf dem Rückweg von Worms 1521 genommen hat, ist in unserer Region nicht klar. Die kleine Gruppe, die sich am 7. September auf den Weg machte, hatte sich jedenfalls für einen Teil der Ostroute von Wölfersheim nach Hungen entschieden und war wild entschlossen, den wenig erfreulichen Wetteraussichten zu trotzen. Pilgern ist halt mehr als Wandern.

Klimafreundlich mit dem öffentlichen Personennahverkehr unterwegs, war in Hungen zwischen Bahn und Bus erstmal 1,25 Stunden Zeit, sich in der Kirche mit dem 139. Psalm einzustimmen.

Die kleine Kapelle bot einen schönen Rahmen dafür, und danach war sogar noch Gelegenheit für einen Blick ins Hungener Schloß.

Inzwischen – endlich in Wölfersheim angekommen – war es Mittag geworden und da kam der Wöfersheimer See gerade recht für eine Rast zur körperlichen und geistigen Stärkung.

Frisch ging es sodann weiter über die großen Felder der Wetterau, die einen eher an einen Spruch aus dem 31. Psalm erinnern: Du stellst meine Füße auf weiten Raum:

Etwa nach halbem Weg erreichte die Gruppe Berstadt, wo Luther 1521 großes Aufsehen erregt haben soll. Das konnte man von uns nicht sagen, aber wir waren sehr dankbar, im Gemeindehaus eine offene Tür und einen warmen Raum in der Behilfskirche – die richtige wird gerade renoviert – zu finden. Vielen Dank für diese Gastfreundschaft – und es gab sogar Pilgerkreuze zum Selberbasteln – die Gelegenheit konnten wir nicht auslassen:

Vorbei ging es dann an Seen, die Luther gewiss noch nicht gesehen hat nach Hungen, wo wir dann müde in den Zug nach Garbenteich steigen konnten.

Zwischendurch gab es jedoch noch nachfolgendes Naturspektakel zu sehen. „Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“
Also zahlenmäßig waren wir es hier nicht, aber wir freuen uns auf den nächsten Pilgersamstag!

Echt cool – Einladung zur Teen-Freizeit vom 30.9.-03.10.2019

Wir wollen ein paar echt coole Tage gemeinsam erleben.
Spannung, Action, Chillen, Nachdenken, Spielen, Kreativität, gemeinsam Kochen und ein selbstgestalteter Gottesdienst stehen auf dem Programm. Gleichzeitig soll das Seminar ein paar Grundlagen für die Tätigkeit als Mitarbeiter*in in der Kirchengemeinde vermitteln.

Der Wirberg in der Nähe von Grünberg ist ein gut geeignetes Selbstversorger-Freizeitheim für unser Freizeitseminar.

Kurz vor der Freizeit wird es ein Vortreffen geben, bei dem wir offene Fragen klären können. Dazu laden wir die verbindlich angemeldeten Teilnehmer*innen gesondert ein.

Bitte den Anmeldeschluss am 21.9.19 beachten! Hier ist der Link für weitere Informationen und die Anmeldung:

Einführung der neuen Konfis

Nach dem Konficamp geht es noch mal so richtig los für die Konfirmanden. Sie werden der Gemeinde vorgestellt – schließlich sitzen sie ja jetzt ein knappes Jahr – und hoffentlich auch noch länger – regelmäßig im Gottesdienst.

Im Konficamp treffen sich die Konfis aus den unterschiedlichen Gemeinden des Dekanats und haben vier intensive Tage mit Spiel, Spaß und Nachdenken miteinander. 2019 ging es um das Motto „Du bist frei. Träum weiter!“.

Die Gemeinden konnten im Einführungsgottesdienst mit einem Film am Camp teilhaben und Pfarrerin Marisa Mann berichtete unter anderem in der Predigt von einigen Eindrücken und Ergebnissen.

Mehr Infos zum Konficamp 2019 gibt es hier. Und wer den Film verpasst hat – hier kann man ihn sehen:

Einladung zu den Erntedankgottesdiensten

Beide Gemeinden haben ihre eigene Tradition, Erntedank zu Feiern – und das Schöne ist – man kann es zweimal tun! Und zwar am

Samstag, 28. September 2019, 14:00 Uhr auf dem Hof der Familie Will, Ernst-Steiner-Straße 15 in Hausen
anschließend Kartoffelfest mit Kaffee, Kuchen und später herzhaften Speisen rund um die Kartoffel

und am

Sonntag, 29. September 2019, 11:00 Uhr in der Kirche in Garbenteich
anschließend Mittagessen im Gemeindehaus

Fern der Heimat – und wo sind Milch und Honig? Das Kindermusical 2019 nicht nur über den Auszug aus Ägypten

Das diesjährige Kindermusical – eine Welturaufführung mit der Musik von Johanna Korf und dem Text von Beate Korf – war erneut ein Augen- und Ohrenschmaus, bei dem es trotz der durchaus ernsten Thematik auch viel Situationskomik zu Lachen gab.

Ausgehend von einem handfesten Schulhofstreit zwischen Kindern ohne, mit und auch zwischen Kindern mit Migrationserfahrung, um Fleiß, Lernerfolg, Religion, Vorurteile und gegenseitige Vorwürfe, versucht die Religionslehrerin mit einer alten Geschichte Verständnis füreinander zu wecken.

Der Auszug der Israeliten aus Ägypten ist natürlich eine DER Geschichten, die für soviel Aspekte auch heutiger Fluchtgründe und Fluchterfahrungen exemplarisch ist.

Das Volk Israel leistet Sklavenarbeit zum Aufbau der Pyramiden

Angetrieben von Auspeitschern müssen die Israeliten beim Aufbau der Pyramiden Sklavenarbeit leisten – die Lage ist unerträglich. Da tritt Moses auf den Plan und fordert unter Androhung der Plagen den Pharao auf, sein Volk freizulassen – und kaum lehnt dieser ab, regnet es Frösche von der Empore (durchaus zur Erheiterung des Publikums). Es folgen weitere Plagen – der Ausgang ist bekannt: erst als es zum Äußersten, dem Tod aller Erstgeborenen kommt, darf das Israel wegziehen.

Moses führt sein Volk aus der Gefangenschaft

Doch nach dem Weg durch das Rote Meer beginnt die Flucht anstrengend zu werden und das Volk murrt und sehnt sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens zurück. Aber Gott sorgt mit Wachteln für die Israeliten, und als es auch noch Manna gibt, haben die Israeliten den Mund so voll, dass das Musical zum Amusement aller Anwesenden erst nach dem Herunterschlucken weitergehen kann.

Moses erklärt seinem Volk die zehn Gebote

Moses erklärt seinem Volk die zehn Gebote, doch als er auf den Berg Sinai geht, um mit Gott zu reden, verlieren die Israeliten die Führung und beten das goldene Kalb an.

Moses zerdeppert wütend die Gesetzestafeln

Moses schmeißt bei der Rückkehr wütend die Gesetzestafeln zu Boden, legt aber ein gutes Wort bei Gott ein, und die Israeliten ziehen noch viele Jahre durch die Wüste, ehe sie in das Land Kanaan, in dem Milch und Honig fließen dürfen.

Und hier kehrt die Geschichte zurück in die Schule. Die Kinder sind beeindruckt, hören auf einmal Anderen zu und entdecken, dass es in ihren Religionen viele Gemeinsamkeiten gibt. Sie beschließen, zusammen ein Fest zu gestalten.

Das Publikum applaudiert anhaltend und dankt so den Mitwirkenden und dem Team. Das Thema Flucht und die Erwartungen an eine neu Heimat ist gelungen umgesetzt. Besonders ist anzumerken, dass Kinder aus ganz verschiedenen Religionen mitgewirkt haben.

Und anschließend gibt es tatsächlich das beschlossene Fest bei bestem Wetter vor der Kirche, zu dem viele weitere helfende Hände viele Leckereien vorbereitet haben.

Das Musical wurde in einer Woche Ferienspiele mit Birthe Steiß und den Teamern Rie und Julius Schöffmann einstudiert.  Die Kinder haben täglich von Sonntag bis Samstag drei Stunden geprobt, und die Kindergartenkinder hörten bereits in der ersten Ferienwoche zwei Stunden täglich die Geschichte von Moses und haben die Refrains der Lieder einstudiert – ein tolles Engagement.