Wir wollen die Kirche im Dorf lassen

Im Kirchenvorstand Garbenteich sind unterschiedliche Menschen, mit noch mehr unterschiedlichen Talenten, die alle an einem Strang ziehen, um ihre Kirche in Garbenteich im Dorf zu lassen.

Die Eine oder der Andere wird aus gesundheitlichen oder anderen Gründen diese Tätigkeit nicht mehr länger ausführen können.

Wir, die weitermachen, benötigt kreative, neugierige Gemeindemitglieder, die bereit sind, Zeit zu investieren und neue Wege mit uns zu gehen.

Jeder, der der evangelischen Kirche angehört, kann sich melden. Keine Angst, alle Menschen können etwas, jeder hat Talent.

Die Zeit, das ist oft der Knackpunkt, um sich für ein Ehrenamt zu engagieren.  Aber wenn man es einmal angefangen hat, das Engagieren, dann tut es gut. Es tut gut sich mit Menschen auszutauschen, etwas zu bewegen und für die Gemeinschaft zu tun.

Die Dorfgemeinschaft arbeitet an geselligem Beisammensein, die Gesangvereine pflegen das Liedgut, der Sportverein die Gesundheit … und was macht die Kirche, werden Sie sich fragen?

Die Kirche ist für die Seele, für Erinnerungen und Zukunft. Es tut gut in einem Gespräch, einer Predigt oder einem kleinen Auszug aus der Bibel Worte zu finden die der Seele gut tun. „Sorge Dich nicht… siehst Du nicht die Vögel am Himmel? Sie säen nicht, sie ernten nicht und Gott ernährt sie doch“, oder „Glaube, Liebe, Hoffnung diese drei und die Liebe ist das größte unter ihnen“, „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln ….“

Erinnern Sie sich? … Konfirmation! Alle haben den Psalm 23 gelernt. Konfirmation … Vielleicht schon lange her … oder erst vor kurzem erlebt. Eine Verbindung in Gemeinschaft mit Zuversicht und Hoffnung. Es folgen Heirat und vielleicht die Taufe der Kinder.  Obwohl viele Menschen nicht zur Kirche gehen sind ihnen diese Dinge vor Gott wichtig und das ist gut so.

Zukunft? Was wird sie bringen? In den Kirchengemeinden wird es mehr Miteinander geben. Kirche miteinander … nicht nur Hausen mit Petersweiher und Garbenteich, nein auch Watzenborn-Steinberg, Steinbach und Albach werden dazu gehören.

In Zukunft werden es mehr Kooperationen geben, nicht nur mit den Gemeindebüros, sondern auch im Pfarramtlichen Verbund. Dies ist notwendig, da es leider immer weniger Gemeindemitglieder gibt und auch weniger Pfarrer*innen.

Kirche gehört zu unserer Tradition und ist der Ursprung unserer Werte. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ nur so kann Frieden werden auf Erden – dafür lohnt es sich zu arbeiten … auch schon im kleinen Dorf Garbenteich.

Interessenten für den Kirchenvorstand könne sich am 12. November um 18:30 im Gemeindehaus Garbenteich informieren.

Wer sonst Lust auf ein Ehrenamt hat kann sich natürlich jederzeit an den Kirchenvorstand wenden.

Text: Angelika Weis

Weihnachtsvorbereitungen 2020

Leider kann es in diesem Jahr kein Musical mit Chor- und Sologesang geben. Um für die Kinder trotzdem das „Weihnachtsvorbereitungsfeeling“ zu erhalten, haben sich Birthe Steiß, Beate Korf, Rie und Julius Schöffmann etwas ausgedacht:

Ihr werdet an den Proben an den Samstagen (21.11. / 28.11. / 5.12. / 12.12. /19.12) von 16.00 – 18.00 Uhr in der Kirche eine DVD produzieren, die an den Weihnachtsgottesdiensten gezeigt wird, die voraussichtlich im freien stattfinden werden.

Ladet Euch bitte den Flyer herunter und meldet Euch an!

AUSGESETZT: Freitagsaktionen und Singen mit Birthe und Beate in der ev. Kirche

Wegen der aktuellen Pandemielage sind die Aktionen derzeit ausgesetzt.

Liebe Kids aus Chor, Freitagsgruppen und Bibel Auf, liebe interessierte Kinder!

Hoffentlich hattet ihr alle tolle Herbstferien mit Blättersammeln und Kastanienbasteln.

Jetzt geht es weiter mit unseren Freitagsgruppen und auch mit den Vorbereitungen für Weihnachten (Anmeldungen für das Weihnachtsstück, auf einem Extrazettel)!!

Vom 23.10.2020 – 11.12.2020 gibt es Freitag nachmittags (15.30 – 16.30 Uhr Kindergarten Kinder, 17.00 – 18.00 Uhr Schulkinder) viele spannende Angebote.

Da Ihr Euch anmelden müsst, ladet bitte den Flyer herunter und füllt ihn aus!

Ein ganz anderer Erntedank

Schon länger war allen klar, dass unter den momentanen Bedingungen der schöne Erntedank in Hausen bei Wills im Hof mit Kartoffelfest des Obst- und Gartenbauvereins dieses Jahr leider nicht möglich sein würde. Trotzdem wollten wir die Gelegenheit nicht verpassen DANKE zu sagen für alles, was wir haben und genießen können.

Da die Kindergruppen zurzeit eh in der Kirche stattfinden, bot sich an, die Vorbereitungen auch dort zu machen. In der Planung hofften wir noch, dass wir draußen feiern und so die Kinder mit Abstand ihre Erntedanklieder singen können. Doch kurz vorher wurde klar: Das Wetter wird schlecht und der Gottesdienst muss in die Kirche verlegt werden. Umso wichtiger war es dann, die zuvor draußen eingeübten Lieder mit den entsprechenden Bewegungen zu verbinden, damit auch die Kleinsten im Gottesdienst mitmachen konnten.

In der Woche vor Erntedank brachten alle Kinder Erntegaben mit und legten sie mit einem Dank vor dem Altar ab. Die Schulkinder arrangierten die Erntegaben zu einem wunderschönen Schmuck, gestalteten gemeinsam den großen Erntekranz und bereiteten sich darauf vor, im Gottesdienst ein Gebet zu sprechen. Die Kindergartenkinder bemalten Holzblumenstecker, die in von Birthe Steiß gespendete Pflanzen gesteckt wurden. Diese sollten von den Kindern gegen eine Spende für Brot für die Welt nach dem Gottesdienst verteilt werden.  Aufregung und Vorfreude war bei allen deutlich zu spüren!

Am Sonntag regnete es wie erwartet und es kostete etwas Mühe alle Kinder und Gottesdienstbesucher so zu setzen, dass die Abstandsregeln gewahrt blieben. Alle wurden  gebeten, den Mundschutz nicht abzulegen und mitten im Gottesdienst wurde mit Musik gelüftet. Nur einzelne Kinder durften singen (Rie Schöffmann und Lilly Volk, begleitet von Julius Schöffmann mit der Geige und Leonie Fay an der Orgel).

Das kräftige DANKE, das in Gebeten, Liedern, dem Anspiel von Birthe Steiß und Beate Korf und  in der Predigt von Pfarrer Teichmann erklang, wurde durch lachende Augen über den Masken und durch Gesten bekräftigt:

„Himmel, Erde, Luft und Meer, zeugen von des Schöpfers Ehr. Meine Seele singe du, bring auch jetzt dein Lob herzu!“

Diese Corona-bedingte Form des Erntedanks kam bei Allen gut an und es gab ein großes materielles DANKE: Aus „Blumen für Brot“ und Kollekte kamen 298 € für Brot für die Welt zusammen.

Text: Beate Korf

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde – Kirchenvorstandswahl 2021

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde

Das evangelische Gemeindeleben ist bunt und vielfältig. Die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kirchengemeinde gestalten gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten das christliche Leben vor Ort. Nicht nur bei Gottesdiensten, sondern auch in den verschiedenen Gruppen und Angeboten wie den Konfirmandentreffen, den Nachmittagen für Kinder und Jugendliche oder Treffen für Senioren.

Die Leitung einer Kirchengemeinde hat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) der Kirchenvorstand.

Zusammen mit dem Gemeindepfarrer trägt der Kirchenvorstand die Verantwortung für die Gemeindearbeit. Er leitet und prägt die Gemeinde, ist Impulsgeber und trifft Entscheidungen. 

Er entscheidet über theologische Fragen der Gemeinde, über ihre inhaltliche Arbeit und die Finanzen. Dazu gehören auch die Verwaltung der Gebäude und Grundstücke, die Personalverantwortung für die hauptamtlichen Mitarbeitenden und die Öffentlichkeitsarbeit.

Üblich ist eine monatliche, in der Regel nicht öffentliche Sitzung. Hier wird diskutiert und es werden Entscheidungen getroffen. Außerdem beteiligen sich Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen an den Gottesdiensten und anderen Gemeindeaktivitäten.

Neben der Pfarrerin oder dem Pfarrer der Gemeinde besteht der Kirchenvorstand nur aus Ehrenamtlichen.

Entscheidungen im Kirchenvorstand werden demokratisch mit Mehrheit getroffen, jede Stimme hat gleiches Gewicht. Idealerweise finden sich unter den Vorstandsmitgliedern Menschen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen wieder, damit die Interessen aller Gemeindemitglieder gut vertreten werden können.

Ihr gemeinsamer Auftrag ist, Menschen für den christlichen Glauben zu begeistern. Ihr gemeinsames Ziel ist die Verkündigung des Evangeliums. Sie sollen das christliche Leben vor Ort so fördern, dass viele Menschen sich davon angesprochen fühlen. Die besondere Rolle des Kirchenvorstands legt die Kirchenordnung der EKHN fest. In den Gemeinden der EKHN werden die Mitglieder des Kirchenvorstands jeweils für eine Amtsperiode von sechs Jahren von allen Gemeindemitgliedern ab 14 Jahren gewählt.

Die nächste Wahl in allen Kirchengemeinden findet am 13. Juni 2021 statt. 

Die Kirchenvorstände beschließen im September die Wahlvorschläge, das heißt die Liste mit den Kandidierenden. Mit der Veröffentlichung des Wahlvorschlags wird zur Gemeindeversammlung im Januar 2021 eingeladen, bei der sich alle Kandidierenden persönlich vorstellen.

Matthias Hartmann

Ihre Meinung ist gefragt

Mit der Kirchenvorstandswahl 2021 werden die Weichen für unser Gemeindeleben in den kommenden Jahren gestellt.

  • Was erwarten Sie von dem nächsten Kirchenvorstand?
  • Welche Schwerpunkte sollen in der Arbeit gesetzt werden?
  • Wollen und können Sie an der Gestaltung unseres Gemeindelebens mitarbeiten?
  • In welchen Bereichen würden Sie sich engagieren?
  • Wären Sie zur Mitarbeit im oder auch außerhalb des Kirchenvorstands bereit?

Über die Beantwortung einer oder aller Fragen in Gesprächen nach dem Gottesdienst oder in einer E-Mail an kirchengemeinde.garbenteich@ekhn.de oder kirchengemeinde.hausen@ekhn.de würden wir uns sehr freuen.

Gemeinsames Gemeindebüro geplant

Seit mehr als einem Jahr denken die Kirchengemeinden Albach, Garbenteich, Hausen mit Petersweiher, Steinbach und Watzenborn-Steinberg über mehr Zusammenarbeit nach.
Gottesdienste feiern wir schon länger miteinander: Diakonie-Gottesdienst, Hirtenandacht am 4. Advent, Himmelfahrt gemeinsam mit Watzenborn-Steinberg und am Pfingstmontag auf dem Schiffenberg (der in diesem Jahr wegen Corona leider ausgefallen ist).
Uns alle verbindet außerdem die Diakoniestation Fernwald Pohlheim, in der jede Kirchengemeinde vertreten ist. Die Pfarrer und Pfarrerinnen vertreten sich gegenseitig im Urlaubs- und Krankheitsfall.

Mehr Verwaltungsarbeiten

Ursprünglich haben wir nur ein gemeinsames Gemeindebüro der Gemeinden Garbenteich und Hausen geplant. Wir wünschen uns mehr Büroöffnungszeiten, aber auch mehr Arbeitszeit für die Gemeindesekretärinnen angesichts zahlreicher werdender Verwaltungsarbeiten. Die Bewältigung von Verwaltungsvorschriften, Verordnungen oder der Buchhaltung stößt an Grenzen.
Unsere Gemeinden Garbenteich und Hausen sind pfarramtlich verbunden. Die Verwaltungsaufgaben sind dieselben und mit Sabine Hickmann haben beide Gemeinden dieselbe Gemeindesekretärin. Was liegt also näher, als beide Büros zusammenzulegen?

Entscheidung bis Ende 2020

Bereits kooperierende Gemeindebüros in anderen Regionen machen die Erfahrung, dass ein gemeinsames Büro mehrerer Gemeinden effizienter Verwaltungsaufgaben erledigt. Nicht zuletzt können sich Gemeindesekretärinnen, die in einem gemeinsamen Büro zusammenarbeiten, im Krankheits- oder Urlaubsfall problemlos vertreten. Gleichzeitig werden Menschen, die über den telefonischen oder E-Mail-Service hinaus Beratung brauchen, häufiger einen Ansprechpartner finden.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt kooperierenden Gemeinden mehr Geld für Bürostunden in gemeinsamen Gemeindebüros.
Das gab den Anstoß.
Seit einem halben Jahr berät eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchenvorstände der oben genannten Gemeinden sowie der Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeiten eines gemeinsamen Büros.
Bis Ende des Jahres wollen die Kirchenvorstände entsprechende Beschlüsse fassen. Wird es ein zentrales Gemeindebüro für die beteiligten Gemeinden geben? In welcher Gemeinde wird es angesiedelt sein? Das sind die zwei wichtigsten Fragen, die in den verbleibenden Monaten des Jahres beantwortet werden müssen.
Angelika Weis
Vorsitzende des Kirchenvorstands Garbenteich

Weite Wege

Liebe Gemeinde,

„Sie haben einen weiten Weg vor sich.“ Das sagte mir zu Beginn meiner Reha, sechs Wochen nach dem Schlaganfall, die aufnehmende Ärztin.
Ermutigt hat mich der Satz nicht.

Zum Propheten Elia hat diesen Satz ein Engel gesagt, so erzählt es die Bibel, als Elia am Ende seiner Kräfte war: Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir (1. Buch der Könige 19,7).

Was war geschehen?
Elia hatte nicht nur einen weiten Weg vor sich, sondern bereits eine lange Strecke zurückgelegt. Die biblische Geschichte über Elia nimmt uns hinein in die Zeit des 9. Jh. vor Chr:  König Ahab, der König Israels, heiratet die phönizische Prinzessin Isebel, die den Gott Baal verehrt.
Die Menschen des damaligen Nordreiches Israel geraten in Zweifel, wem sie vertrauen, auf was sie hoffen dürfen, dem Gott Baal oder Jahwe.
Der Prophet Elia, ein glühender Verehrer Jahwes, will durch ein Gottesurteil beweisen, dass Jahwe der wahre Gott ist. Elia versammelt 450 Propheten des Gottes Baal auf einem Berg. Beide Parteien sollen bei ihren Göttern Feuer erbitten, um ein Brandopfer zu entzünden. Elias Rechnung geht auf. Während sich die anderen Propheten vergebens mühen, schickt Jahwe das erbetene Feuer vom Himmel.

Das Gottesurteil ist vollzogen. Das ganze Volk bekehrt sich zu Jahwe, dem Gott Israels. 
Doch Elia will ein für alle Mal Schluss mit der Verehrung Baals machen und lässt alle Baalspropheten töten. Isebel tobt vor Wut und lässt Elia verfolgen, um ihm das Gleiche anzutun, was der ihren Propheten angetan hat.

Elia flieht in die Wüste. Nach vielen Tagen auf der Flucht sinkt er unter einem Ginsterstrauch müde zu Boden und betet: „Es ist genug. So nimm nun, Herr, meine Seele. Ich bin nicht besser als meine Väter.“
Erschöpft schläft er ein. Gott schickt ihm einen Engel,  so erzählt es die Bibel, der ihm mehrmals etwas zu essen und zu trinken vorsetzt und ihn auffordert, sich zu stärken, mit der Begründung: „Du hast einen weiten Weg vor dir.“

Stärkung für weite Wege

Wer weite Wege zurücklegen muss, braucht Stärkung. Elia gab die Speise so viel Kraft, dass er vierzig Tage und Nächte hindurch zum Berg Horeb gehen konnte, bei dem er eine Gottesbegegnung hatte und den Auftrag bekam, einen neuen König für Israel zu salben.
Wer weite Wege zurücklegen muss, braucht Stärkung. Menschen, die jemanden verloren haben, brauchen so eine Stärkung, um zurück ins Leben zu finden. Kranke Menschen auch.
Und uns allen dürfte längst klar geworden sein, dass auch der Weg aus der Corona-Krise heraus ein langer Weg sein wird.

Wer weite Wege zurücklegen muss, braucht Stärkung. Wie gut, dass wir wieder Gottesdienste feiern dürfen, in denen Gott uns mit seinem Wort berührt und stärkt.
„Gott ist mein Hirte, er weidet mich auf grüner Aue und erquickt die Seele“, so singt es der berühmte Psalm.
Viele erleben das im Gottesdienst. Er gibt ihnen Kraft, um die Krise, in der sie stecken, durchzustehen, um zu kämpfen, um sich auf den Weg in die Zukunft zu machen.
„Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“ Dieser Spruch ist wohl genau so bekannt wie der Psalm.
Dabei wird sicher auch an ein ‚Licht von oben‘ gedacht, an die Hilfe, die durch Gott geschickt wird, vielleicht durch einen leibhaftigen Engel, vielleicht auch durch einen Menschen, durch ein Wort aus der Bibel, einen wohltuenden Gottesdienst oder auch durch das Lächeln und gute Worte oder die liebevolle Zuwendung eines Anderen.

Um Gottes Segen bitten

Ich weiß aus Erfahrung heraus, dass es gut tut, bei Geburtstagsbesuchen und Telefonaten um Gottes Segen zu bitten. Und dabei vertraue ich darauf, dass Gott dem Geburtstagskind die Kraft und das Licht gibt, die er auch mir für den langen Weg damals gegeben hat.

Gott segne und stärke Sie für den Weg, der vor Ihnen liegt!


Pfarrer Merten Teichmann


Blumenwiesen statt Steinwüsten – Ferienspiele 2020 in Hausen

Ein buntes Programm boten auch dieses Jahr wieder die Ferienspiele in Hausen (siehe auch https://www.kirche-miteinander.de/termin/ferienspiele-die-schoepfung-erhalten/).

Hier nur einige Eindrücke von den Aktionen für die Kindergartenkinder („Müllwettsammeln auf dem Kuhberg – Wir krönen den/die Müllkönig/in“) und die Schulkinder („Die Welt, die uns umgibt – Wie sieht es denn hier aus??? Wir pflanzen im Kirchgarten“, „Mensch und Tier zusammen. Mit Johanna und ihren Hunden“ und „Upcycling? Was ist denn das?? Wir basteln jeder eine Pinnwand aus Korken“).

Mehr dann im nächsten Gemeindebrief! Und die Steinschlange an der Kirche darf gerne fortgesetzt werden!

Kindergartenkinder

Schulkinder

Bilder: Tessa Schäfer, Dana Bujard, Rie-Luise Schöffmann und Thekla Schulz-Nigmann

Aktuelles und neue Artikel in Rubriken

Frauen treffen Frauen

Das Treffen am 18. November findet NICHT statt.

Freitagsaktionen und Weihnachtsvorbereitungen für Kinder

AUSGESETZT: Freitagsaktionen und Singen mit Birthe und Beate in der ev. Kirche – das Programm bis Weihnachten

Weihnachtsvorbereitungen 2020 – dieses Jahr gibt es was außergewöhnliches

Ferienspiele: Blumenwiesen statt Steinwüsten
Eindrücke von einigen Aktionen der Kindergartenkinder und Schulkinder.

Wir können die Gemeindebüros aus aktuellem Anlaß nicht öffnen. Bitte hinterlassen Sie auf dem Anrufbeantworter Ihre Fragen oder schicken Sie Pfarrer Teichmann persönlich eine E-Mail.
Die weiteren Kontaktdaten finden sich hier.

Kirche ist, wo Menschen feiern …
… zum Beispiel auf dem Dorffest in Garbenteich

Konfirmation in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie und in der Folge die Kontaktsperre zwang auch die Kirchengemeinden Garbenteich und Hausen den Konfirmanden-Unterricht zu unterbrechen und die im Mai und Juni geplanten Konfirmationen abzusagen.

Pfarrerin Marisa Mann berichtet, dass der Konfiunterricht thematisch nahezu abgeschlossen war. Nur ein Termin muss vor der nun Mitte September stattfindenden Konfirmation nachgeholt werden, um die biblischen Lerntexte zu sichern.

Leider wird es vor der Konfirmation in diesem Jahr keinen Vorstellungsgottesdienst geben, denn den bereiten die Konfis traditionell bei einem Wochenende auf dem Hoherodskopf vor. Das ist in diesem Jahr nicht möglich, da bis zu den Herbstferien keine Konfi-Freizeiten stattfinden können.

Kontakt während der Kontaktsperre

Pfarrerin  Mann hat während der vergangenen Wochen den Kontakt zu den Konfis gehalten und nicht abgebrochen. Mit Hilfe des Internet-Dienstes Whatsapp hat sie die Konfis als Gruppe aber auch einzeln angeschrieben. So haben sich, wie sie berichtet, sehr persönliche, dichte, tiefe, gewissermaßen seelsorgerliche Gespräche über die Situation der Jugendlichen in der Corona-Zeit ergeben.

Die Jugendlichen haben von ihr Aufgaben digital übermittelt bekommen.

Bis Pfingsten sollten sie sich einen Konfirmationsspruch aussuchen und die Auswahl begründen.

Zum Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ sollten sie Fotos machen und ihr Verständnis über diesen Trostpsalm bebildern. Schließlich sollten sie aufschreiben, was ihnen in der Zeit von Corona, die für viele Jugendliche so schwierig war, weil sie nun plötzlich so viel zu Hause sein mussten, keine Freunde treffen konnten und nicht wussten, wie es mit der Schule weiter geht, Hoffnung gibt und was sie in dieser Zeit getragen hat. Motto der Aufgabe: „Mehl hamstern – Hoffnung hamstern“. Die Ergebnisse werden in den Konfirmationsgottesdienst einbezogen.

Im Sommer will Pfarrerin Mann, je nach den aktuellen Sicherheitsbestimmungen, die Konfis schrittweise wieder an eine reguläre Vorbereitung des Konfirmationsgottesdienstes heranführen. Vielleicht sind ein oder zwei gemeinsame Treffen sogar noch vor den Sommerferien möglich. In enger telefonischer Absprache mit den Konfirmanden-Familien hat Pfarrerin Mann die neuen Termine festgelegt: Samstag, 12. September, 10 Uhr und einen Tag später am Sonntag, 13. September, ebenfalls um 10 Uhr. Wann die Feiern in Hausen und wann in Garbenteich stattfinden, stand Mitte Mai noch nicht endgültig fest.

Nach der Konfirmation hat Pfarrerin Mann für die Konfis ein besondere Aktion vorbereitet, die aber noch ein Geheimnis bleiben soll.

Neuer Konfijahrgang

Der neue Konfirmandenjahrgang 2020/21 soll –  verspätet — nach den Herbstferien beginnen. Das Vierteljahr Verkürzung ist Pfarrerin Mann sich sicher mit einigen Wochenendtreffen inhaltlich ausgleichen zu können. Dass die neuen Konfis jedoch nicht an einem großen Konfi-Camp teilnehmen können, darüber ist sie sehr traurig. Dieses Highlight jedes Konfijahres musste vom Dekanat Gießen abgesagt werden. Der erste Elternabend ist nach den Sommerferien. Der Termin steht noch nicht fest. Aber alle in Frage kommenden Familien werden schriftlich informiert.

Die Einführung der neuen Konfis wird in einem festlichen Gottesdienst am 1. Advent gefeiert.