Wie geht es nun weiter?

Am 10. Februar nahmen wir als Kirchengemeinden gemeinsam
Abschied von Pfarrerin Christine und Pfarrer Andreas Specht, die nun beide neue Herausforderungen suchen. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wie es eigentlich in den Kirchengemeinden weitergeht. Ich darf Sie beruhigen, wir werden nun nicht sonntags die Kirche abschließen und auch sonst wird unser Gemeindeleben erfüllt und erfüllend sein.

Bis Ende 2019 wird Pfarrer Frank Paulmann die Vertretung der Pfarrstelle ausüben und sich um all die „alltäglichen Aufgaben“ – von Verwaltungsfragen, über die Begleitung von Gruppen und Kreisen, seelsorgerliche Gespräche und Kasualien (Ihnen vielleicht besser
bekannt als „Freud und Leid“) bis hin zu den Gottesdiensten – kümmern.
Selbstverständlich ist auch Pfarrerin Marisa Mann weiterhin in unseren
Kirchengemeinden tätig. Sie wird sich hauptsächlich um Konfirmandinnen und Konfirmanden kümmern, aber mit Sicherheit treffen Sie sie auch einmal bei einem Gottesdienst oder einer Beerdigung an. Beide sind für Sie als direkte Ansprechpartner erreichbar (die Kontaktdaten finden Sie auf der vorletzten Seite unseres Gemeindebriefs).

Wir als Kirchenvorsteher*innen und in der Gemeinde Tätige bemühen uns, den Übergang für Sie so fließend und reibungslos wie möglich zu gestalten. Was wir aber auch nicht verschweigen wollen: Es kann nicht alles so weitergeführt werden, wie es mit Christine und Andreas Specht war – manches wird anders gestaltet werden (siehe z.B. die Veränderungen bei den Gottesdiensten, die wir Ihnen auf der nächsten
Seite erläutern) und vielleicht werden auch liebgewonnene Traditionen
wegfallen oder ersetzt werden. Auch mag an der einen oder anderen Stelle mal nicht alles glatt laufen oder auch nur nicht so wie gewohnt funktionieren. Sehen Sie es unseren haupt- und auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen daher bitte nach, wenn es mal irgendwo „im Gebälk knirscht“.

Wir wollen, dass dieser doppelte Abschied zu einem umso größeren
Aufbruch wird, einem „Neu anfangen“, wie von Pfarrerin Mann auf den vorigen Seiten beschrieben – schwierig, aber mit einer in ihm wohnenden Kraft und Stärke.

In wenigen Monaten wollen wir eine neue Pfarrerin oder einen neuen
Pfarrer – oder vielleicht auch wieder beide – in unseren Gemeinden begrüßen. Jemanden, der Garbenteich, Hausen und Petersweiher zu „seiner“ oder „ihrer“ neuen Gemeinde machen will und, ebenso wie Christine und Andreas Specht, jahrelang mit uns gemeinsam Gemeinde leben und gestalten wird. Dafür haben sich beide Kirchenvorstände bereits mit Propst Schmidt zusammengesetzt und eine Stellenanzeige im Amtsblatt der EKHN veröffentlicht. Darin stellen wir unsere Kirchengemeinden mit ihren Strukturen und Anliegen vor und formulieren auch unsere Wünsche an eine neue Pfarrerin oder einen neuen Pfarrer. Sollte sich auf diese Stellenanzeige niemand finden, besteht auch die Möglichkeit, dass die Stelle als Pfarramt auf Probe besetzt wird. Das bedeutet, dass ein ganz „neuer“ Pfarrer oder eine ganz neue Pfarrerin, die ihre Vikariatszeit und alle Prüfungen bereits hinter sich haben, ihre erste Pfarrstelle bei uns antreten und dann mit uns gemeinsam in ihren Beruf und ihre Gemeinde „hineinwachsen“.

In jedem Fall ist es aber unser Ziel, die Pfarrstelle zum 1.1.2020 neu zu besetzen und dann gemeinsam zu neuen Ufern aufzubrechen, den Neuanfang zu wagen.